Spiegel-Rassismus

„Blackfacing“ ist Rassismus. So kann man es hören und lesen. Wer sich als Nicht-Schwarzer zu Karneval oder Halloween das Gesicht schwarz anmalt, ist demzufolge Rassist. Einer also, der die Minderwertigkeit bzw. Überlegenheit von Menschengruppen an ihrer Hautfarbe festmacht. Ein solcher Rassist war vorgeblich Justin Trudeau, der kanadische Ministerpräsident, als er vor einigen Jahren auf einem Kostümfest als Afrikaner auftauchte – mit schwarzem Gesicht. Das hätte ihn Jahre später fast den Wahlsieg gekostet. Trudeau zeigte sich zerknirscht und bereute. Fast zu spät.

Eine der Begründungen für das Blackfacing-Verbot ist der Vorwurf, als Angehöriger einer dominanten und privilegierten Mehrheit mache man sich lustig über eine ehemals versklavte und immer noch entrechtete Minderheit. Ursprung solcher Belustigung auf Kosten anderer waren die „Ministrel-shows“ in den USA des 19. Jahrhunderts, auf denen schwarz angemalte Weiße mit albernen Späßen rassistische Klischees bedienten, an die sich aber heute kam jemand erinnert. Daß in diesem „Beschützen“ der Schwarzen vor der Verhöhnung durch Weiße schon weiße paternalistische Anmaßung steckt, blieb verborgen.

In diesem Herbst war es in den Niederlanden der „Swaarte Piet“, der heutige Kritiker der ehemaligen Sklaverei, an der Holland sich ehemals rege beteiligt hatte, auf den Plan rief und unangenehme Erinnerungen an die sklavenhalterische Vergangenheit erzeugte. Es meldete sich offenbar das lange verschüttete schlechte Gewissen der Sklavenhalter-Enkel, die nun gute Menschen sein wollten und die Sklavenhalterzeit vergessen. Sie geben jetzt den liberalen Christenmenschen, um ihr eigenes verbliebenes heimliches Rassisten-Sein vor sich selbst so gut es geht zu verbergen. Verdrängen und Vergessen scheint die Parole, denn Schwarzsein ist für Schwarze offenbar ein unverschuldeter Makel, nicht hinnehmbar. Also gibt es keine schwarze Haut. Erst recht keine aus Schuhcreme. Credo der selbsternannten Anti-Rassisten: Es gibt gar keine „Rassen“.

Besonders problematisch wird es im Bereich der Kultur, des Theaters, der Oper. Da gibt es etwa in der Oper „Der Rosenkavalier“ einen kleinen schwarzen Jungen, Mohammed mit Namen, der sonst weiter nichts zu singen, sondern nur dienende Funktion hat, etwa am Ende ein fallengelassenes Taschentuch aufhebt. Die Oper spielt im 18. Jahrhundert. Mohammed oder seine Eltern kamen wahrscheinlich nicht freiwillig nach Wien. In modernen Inszenierungen traut sich kein Regisseur mehr, ihn schwarz sein zu lassen, als wolle man nicht mehr wahrhaben, daß Schwarze einmal als „Diener“ in hochherrschaftlichen Häusern ausgebeutet wurden. Das sollten wir besser vergessen. Auch könnten schwarze Menschen durch den Anblick des schwarzen Domestiken traumatisiert werden. Soviel Empathie mit schwarzen Seelen!

Geradezu zerstört man das weiße Kunstwerk, wenn Othello, der „Moor of  Venice“, in Shakespeares Tragödie oder Verdis Oper plötzlich hellhäutig wird, kein „Moor“ mehr sein darf. Dann ist Othello nicht mehr der gehaßte Außenseiter in der rassistischen zyprischen Gesellschaft, der gleichwohl zum Verdruß seiner Umgebung die Liebe einer weißen Frau gewann, sondern ein durchgeknallter Macho mit unbedingtem Besitzanspruch, der auf eine dämliche Intrige hereinfällt und die geliebte Frau erwürgt. Ein Psychopath, dem Mitleid, dessen der schwarze Othello gewiß sein darf, nicht gebührt. Sinn, Psychologie, Glaubwürdigkeit des Stückes sind dahin. Als Rassist demaskiert sich hier eigentlich der Regisseur, der die Qual dessen, der nicht glauben kann, diese schönen Frau und ihre Liebe als Schwarzer zu verdienen, ausblendet und damit den Rassismus der weißen Zyprer. Mit der Eliminierung des schwarzen Othello verschwindet auch der Rassismus der Zyprer und die Erinnerung an die Sklavenhalterkultur, und alle sind zufrieden.

Die politisch Überkorrekten sind also, könnte man vermuten, Rassisten aus schlechtem Gewissen.  Sie wollen vergessen machen, was als Wunde in der Geschichte der Täter genau so schwärt wie in der der Nachkommen der Sklaven. Den Nachkommen der Herren ist, wenn man ihre Begründungen genau liest, in Wahrheit wie ihren Vorfahren das Schwarzsein ein Merkmal der Minderwertigkeit , wenn etwa  „dominanten Gesellschaftsgruppen“ (also den Weißen) in Begründungen des Blackfacing-Verbots die Überlegung nahegelegt wird, „daß schwarze Menschen die Hautfarbe oder Haarstruktur nicht nach Belieben auf und absetzen können“. Dagegen wäre zu fragen: Warum sollten sie? Natürlich könnten sich die Whitefacen wie es Michael Jackson versuchte. Aber ginge es ihnen dann besser?

Solange, wie kürzlich geschehen, eine schwarze Schönheitskönigin (die Transgenderfrau Jezebel Barbie Royale) sich darüber wundert, daß sie auch von Weißen als die Schönste gewählt wurde, solange schwarze Menschen (wie auch Angehörige anderer diskriminierter Gruppen) ihren Selbsthaß, der ihnen einmal eingeschrieben wurde, nicht überwinden, wird der paradoxe, der gespiegelte Rassismus – ich blicke in den Spiegel und erkenne meine „Häßlichkeit“ –  nicht verschwinden. Lange teilten ihn Frauen und Juden, indem sie insgeheim die Herrschaftsstruktur des weißen christlichen Patriarchats akzeptierten als eine quasi göttliche. Gott ist eben ein weißer Mann. Er schuf den weißen Mann als sein Ebenbild. Der Rest ist minderwertig seitdem – Frauen, Afrikaner, Asiaten. Und die, die das auch  insgeheim glauben, sich aber selbst ihren verborgenen Rassismus übelnehmen, wollen zumindest das Schwarze aus der weißen Kultur eliminieren. Othello soll ergo lieber weiß sein, auch wenn er dann ein Verbrecher ist, kein Opfer einer weißen Intrige, einer systemischen Unmenschlichkeit. Die Sklaverei darf es nicht gegeben haben, denn die Erinnerung an sie traumatisiert heutige schwarze Menschen. Es ist eben beschämend, Nachkomme von Sklaven zu sein.

Der Vergleich mit den Holocaust-Leugnern mag erlaubt sein. Die Leugnung ist zwar Aberwitz, aber ihre Anhänger brauchen ihn, um ihr Selbstbild als Nachkommen angeblich kultivierter Menschen, die kurzzeitig verirrt zu Bestien mutierten, nicht zu beschmutzen.  Eine Umdeutung der Geschichte und ihrer Ausläufer in die Gegenwart führt zu einer Verfälschung um des guten Gewissens und eines menschlichen Selbstbildes willen.

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Verschleierter Griff nach der Macht

Die Hüter der Verfassung haben ein neues feindliches Objekt entdeckt. Sie gaben ihm den Namen legalistischer Extremismus. Burkhard Freier vom NRW-Verfassungsschutz gab der FAZ eine Definition: „Bewegungen, deren Ideologie verfassungsfeindlich ist, die auf dem Weg, den Staat und die Verfassung zu verändern, aber regelmäßig nicht Gewalt anwenden“. Sie dringen also nicht mit Maschinengewehren in Konzerthallen ein, überfahren keine Menschengruppen mit Lastwagen und sprengen sich nicht selbst in die Luft. Die verbreitetste Spielart jener quasi geräuschlosen, unblutigen Machterwerbungs-Strategie ist der legalistische Islamismus, konkret: die Muslimbruderschaft. Sie schleuse etwa, erläutert Freier, in Deutschland „einen politischen Islam besonders in den muslimischen Teil der Gesellschaft ein, den die Gesellschaft und die Muslime häufig selbst nicht richtig erkennen“. Sie wollten natürlich „keine Demokratie in unserem Sinn errichten, sondern einen Staat, in dem die Gesetze der Scharia gelten“.

Die Bruderschaft haben ohne Zweifel ein ehemaliger Bundespräsident und die noch amtierende Kanzlerin nicht gemeint, als sie erklärten, der Islam gehöre zu Deutschland. Dieser andere Islam sei nämlich, so die heutige Experten-Ansicht, als „politischer“ böse, der „religiöse“ sei aber eine Art Christentum, werde in ihm doch sogar Jesus verehrt. Und der religiöse sei nun mal vom Grundgesetz geschützt wie Religion überhaupt, habe also infolgedessen in Deutschland ein Bleiberecht. Was soll man dagegen sagen, will man nicht als Islamophobiker enttarnt und in eine Reihe neben die AfD gestellt werden?

Man kann z.B. auf die Selbstbeschreibung der höchsten islamischen Geistlichkeit verweisen, wonach jene Trennung von politisch und religiös unislamisch ist, ein weltliches Gesetz neben der Scharia nicht existieren darf und ergo auch keine Demokratie, wie sie das Grundgesetz definiert, nämlich mit jener Gewaltenteilung, die Allah, der einzige Herrscher, nicht dulden kann. Die Menschen haben sich unter sein Gesetz zu beugen. Dann ist alles gut und alle kommen in den Himmel. Wenn nicht, dann in die Hölle. Ganz einfach.

Jetzt könnte man einwenden, auf diese Weise grenze man die unter uns friedlich lebenden Muslime aus, und das sei entweder à la Pegida oder AfD und sei erst recht undemokratisch. Leider ist gegen die Islamkritik der AfD wenig einzuwenden, wenn sie nicht diesen ausgrenzenden Effekt hätte, weshalb auch zuweilen von „Rassismus“ die Rede ist, wenn Islamkritik gemeint ist. Man kann ja auch den friedlichen Muslimen und ihren verschleierten Frauen keine Säkularisierung aufnötigen. Höchstens kann man, wie die Verfassungsschützer empfehlen, sie schulen und aufklären, damit sie auf die Sirenentöne der legalistischen Muslimbrüder nicht hereinfallen. Wie soll das aber gelingen, wenn selbst Wulf und Merkel schon darauf hereingefallen sind und gemeint haben, Religion sei überall gleich Religion und eben nicht Politik?

Was nun die AfD betrifft, so liegt das Pikante und Brisante drin, daß ihre Strategie nachgerade von den legalistischen Islamisten abgekupfert zu sein scheint und so dem legalistischen Extremismus zugeordnet werden muß. Die Partei ist ein Wolf mit viel Kreide im Bauch. Ihre Wähler – auch da wird viel verharmlost – sind keine irregeleiteten Unschuldstrottel, sondern sie gehören zu einem ehernen autoritär-reaktionären Grundbestand fast aller Völker auch im demokratischen Westen. Die „illiberale Demokratie“ (Viktor Orban), in der sie gerne leben möchten, hat die Schwelle zur faschistischen bzw. stalinistischen Diktatur so weit abgesenkt, daß sie im Krisenfall, etwa angesichts einer wirklichen oder künstlich erzeugten Bedrohungslage, leicht überschritten werden kann. Ein Trump-Anhänger etwa erläuterte im TV zur Frage, was man gegen ein Impeachment tun könne mit vorgeschobenem Kinn kurz und knackig: „Guns“. Es wäre nicht der erste Bürgerkrieg in den USA, aber eben nicht im Sinne des legalistischen Extremismus, sondern sozusagen old school. Trump selbst, den die Welt seit drei Jahren ertragen muß, könnte durchaus als legalistischer Extremist angesehen werden, also bis jetzt noch vor der Schwelle zur Gewalt stehend, ist er doch demokratisch gewählt und bewegt sich innerhalb von Grenzen, die die Mehrheit (?) der Amerikaner bereit ist, ihm zuzugestehen. Wird das aber so bleiben?

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Das toxische Ypsilon

Für die AfD ist das männliche Geschlecht im Zeitalter von Gender-Mainstreaming das verfolgte und diskriminierte. Die katholische Kirche ihrerseits wehrt sich seit ihrer Entstehung ganz im Geiste der heutigen „Alternativen“ gegen Verführung zur Sünde durch das Weib und begreift das fehlende Y-Chromosom des weiblichen Geschlechts als den Faktor, der die Priester-Weihe von Frauen schlechthin verunmöglicht. Das fehlende Chromosom ist das Kennzeichen der Erbsünde, es verunreinigt das Weib, was sich in der Monatsblutung regemäßig offenbart.

Und jetzt kommt ein bekannter Kriminologe um die Ecke und behauptet: „Die Dominanz der Männer gefährdet das Überleben der Menschheit“. Der Mann heißt Christian Pfeiffer, war Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts in Niedersachen, dort auch Justizminister und wurde bekannt durch seinen Streit mit den Katholiken, die 2013 die Zusammenarbeit mit ihm an einer Studie über den Mißbrauch in der katholischen Kirche aufkündigten.

Pfeiffer hat jetzt ein Buch mit dem Titel „Gegen die Gewalt“ veröffentlicht. Gemeint ist die dem Ypsilon geschuldete männliche Gewalt, und zwar weit über das unmittelbar Physische etwa der Vergewaltigung, über individuellen Mord und Totschlag hinaus. Überall gehe zwar, so Pfeiffers Analyse, das Töten zurück, aber am wenigsten bei den Morden an Frauen. Unterdessen sei die Gewalt zunehmend politisch geworden und habe sich in Männern wie Trump und Bolsonaro inkarniert, verfleischlicht. „Typen wie Trump und Bolsonaro,“ schreibt Pfeiffer in FAZ.net, „sind eine Gefahr für die Menschheit geworden. Wenn solche Typen, die die Klimakrise für eine Erfindung der Wissenschaft halten, in die Überzahl kommen, dann Gnade uns Gott. Wir erleben in der Politik den Dominanz-Typus par excellence. Bei Vergewaltigungen geht es um den Dominanzanspruch der Männer, die glauben, Frauen hätten ihnen zur Verfügung zu stehen. Darüber hinaus geht es um die Dominanz der Männer, die glauben, alles, selbst die Natur müsse sich ihnen unterordnen.“

Genau diese Männer sind es, denen das Mädchen Greta ihr „How dare you!“ entgegenschreit. Deren Dominanz ist – so Pfeiffer – „die Hauptquelle all der Probleme, die uns Angst machen: Überbevölkerung, Terrorismus, Umweltverschmutzung, Klimakatastrophe. Es ist zu gefährlich geworden, den Männern das Heft in der Hand zu lassen, weil sie zu viel Schaden anrichten. Wer produziert denn Kriege? Machokulturen wie Taliban und IS. Die haben uns früher nur genervt, jetzt sind sie lebensgefährlich.“

„Jetzt?“ Sie waren es immer, muß man Pfeiffer entgegenhalten. Seit der Mensch eine Geschichte hat, war der männliche Krieg der Naturzustand, in dem er lebte. Das Patriarchat kann auf Jahrtausende zurückblicken, und es ist stolz auf seine Kulturleistungen, die, so die tradierte Meinung, vor allem dem Krieg entsprangen. Am Eingang der europäischen Literatur stehen die Gemetzel, die die „Ilias“ als Heldentaten feiert. Und von Anfang an dominierten und versklavten die Männer ihre eigenen Frauen wie die der Feinde. Die Schande des Christentums besteht auch darin, daß es diesen grausamen Gewohnheiten sich anschloß und vergaß, was sein Stifter an Neuem in die Welt gebracht hatte. Nicht zuletzt Freundschaft und Liebe zu den Frauen: „Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein“ (Joh. 8,7). Sie waren nicht ohne Sünde, in keiner Weise, aber die Steine warfen sie unbeeindruckt weiter auf die, die sie als Sünderinnen identifiziert hatten. Und sie schichteten die Scheiterhaufen. So hatte sich der Rabbi das nicht vorgestellt.

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Lieber rot als tot … oder lieber umgekehrt.

Gegenwärtig findet an verschiedenen Orten in Deutschland, angeregt von ZEIT und FAZ, eine Dialogveranstaltung statt unter dem Label „Deutschland spricht„. Die Dialogbereiten, die sich angemeldet und vorab zu brisanten Themen schriftlich Stellung genommen hatten, wurden von einem Algorithmus so zu Paaren zusammengeführt, daß möglichst starke Gegensätze aufeinanderprallten. Daß die Klimadebatte dabei eine zentrale Rolle spielen würde, war zu erwarten gewesen.

In einer Diskussion zwischen zwei jungen Frauen kam es zu einer Zuspitzung nachgerade existentieller Dimension. Mit Blick auf die Langsamkeit demokratischer Meinungsbildungsprozesse bei gleichzeitiger Brisanz der Klimakrise, die auch aus Sicht der Wissenschaft schnelleres Handeln von Politik und Wirtschaft, Bauern eingeschlossen, verlangt, formulierte eine der Disputantinnen die Frage: „Würdest du lieber in einer Diktatur leben oder in einer Demokratie sterben?“ Im Hintergrund stand dabei die Vermutung, nur eine Ökodiktatur könne, wenn überhaupt ein System, in angemessener Weise und Geschwindigkeit die notwendigen Korrekturen sowohl des wirtschaftlichen Handelns wie der Lebensgewohnheiten der Bürger zuwege bringen. Die Angesprochene entschied sich in der aktuellen Gesprächssituation, allerdings ohne akute Bedrohung, für den Tod in der Demokratie.

Der Zuhörer als unbeteiligter wenngleich engagierter Dritter fragte sich, ob, hielte die Demokratin-um-jeden-Preis mit notwendiger Vorstellungskraft den Hitzetod der Erde für ein voraussagbares Faktum, ob sie dann  bei ihrer Position bliebe. Oder ob gerade diese Position Ausdruck einer nicht offen zugestandenen Meinung ist, das apokalyptische Geschrei von FFF, E(xtinction) R(ebellion) und Wissenschaft sei nichts als Ausdruck einer unverantwortlichen, letztlich irrationalen Hysterie. Besagten Hitzetod könne und werde es nicht geben – eher, würde die AfD hinzufügen, den „Volkstod“ jener Staaten, die ihre Grenzen angesichts der Flüchtlingsflut nicht sicherten.

Nun könnten die Befürworter einer (Öko-)Diktatur ins Feld führen, man könne bei den Massen überall eine Demokratie-Skepsis, wenn nicht -Feindschaft beobachten, im Osten Mitteleuropas, in den USA, in China sowieso, wo der gläserne Chinese sozusagen das Zukunftsmodell der erfolgreichsten Volkswirtschaft geworden ist. Von den Ländern der islamischen Welt zu schweigen. Wo Allah und die Scharia über jedem menschengemachten Recht stehen, in einer Theokratie also, wäre es reichlich unislamisch, sich für die Freiheiten der Demokratie zu opfern.

Und für wen sind diese Freiheiten überhaupt gut? Für Leute, die auf ihre eingene Meinung wert legen, weil sie eine haben; für solche, die individuelle Lebensentwürfe für genuin menschlich halten; für Nörgler, die Kritik üben wollen, wenn es an der Zeit ist, und die Zensur ablehnen, weil sie ihre Intelligenz beleidigt. Aber sind diese Freiheitsansprüche für die (Wähler-)Massen, auch die westlichen, unabdingbar? Trump würde sagen und mit ihm alle Putins, Erdogans, Xis, Assads dieser Welt: Das mit der Freiheit ist elitärer Bullshit. Und im Vatikan würde man sich ehrlicherweise daran erinnern, daß man lange genug gegen Menschenrechte wie Religionsfreiheit kämpfte. Die Freiheit hat immerhin dem Glauben nicht gut getan. Und die Deutschen fanden ihre vorletzte Diktatur auch gar nicht so schlimm, hätte der Diktator nicht einen Krieg angefangen. Die Einschränkungen anderer Freiheiten wie des Konsums und der Mobilität würden allerdings, ist zu vermuten, auf Widerstand stoßen. Aber damit kann eine Diktatur umgehen, und am Ende würden sich die Malle-Fans und SUV-Liebhaber beugen. Man erinnere sich an das Rauchverbot. Das Ideal der Massen ist nicht „Mehr Demokratie wagen“, sondern der gute König. Den zu geben, könnte der Diktator ja versuchen.

Er würde, wenn er sich weltweit durchsetzt, was aber unwahrscheinlich ist, zumindest garantieren, daß der Temperaturanstieg nicht die tödlichen 4 Grad erreicht, die wir produzieren, wenn wir mit allen Freiheitsmöglichkeiten weitermachen wie bisher. Daß wir aber überhaupt in die Lage gekommen sind, uns zwischen Rot und Tod unterscheiden zu müssen, verdanken wir der Angst vor der Wahrheit, der wir jahrzehntelang nicht ins Auge sehen wollten. Deshalb taten wir nicht das, das uns dieses Dilemma vielleicht erspart hätte. Greta hat recht, aber das ist kein Trost.

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Greta kam nicht bis Erfurt

Thüringen ist die schöne Mitte Deutschlands, grün, wald- und kulturreich (Weimar!). Seit Sonntag dem 27. Oktober erinnert es an den Mittleren Westen der USA, an Trump-Country, an einen der Overfly-States, die sich abgehängt fühlen vom Rest Amerikas und die ihre Wut darüber in der Weise ausdrückten, daß sie einen geistig begrenzten Frauenhasser und begnadeten Lügner zum nächtigsten Mann der Welt erkoren. Sein Thüringer Klon heißt Björn Höcke, von Beruf Geschichtslehrer, ein geschickter Goebbels-Imitator, der seine ahnungslosen Follower, sofern sie Biodeutsche sind, vor dem großen Volksumtausch bewahren will, den finstere Mächte hinter Angela Merkel und Konsorten seit langem planen. Moslems und Afrikaner, auch die, die nicht an Allah glauben, werden nämlich nach Europa gelockt, wo entartete Frauen sich zunehmend ihrer eigentlichen Aufgabe, dem Gebären, verweigern und so regelrechte Volkslücken erzeugen. Die müßten gefüllt werden, denken die Volksfeinde, sagen die Alternativen.

Zuletzt war die Anziehungskraft dieser Umvolkungs-Theorie allerdings gesunken, aber unversehens traten die Alternativen mit einem neuen Schreckens-Szenario hervor: geheime Mächte manipulierten die leichtgläubige Jugend und die rot-grün verblödeten Hipster in den Uni-Städten mit der These, der Mensch schädige das Klima und gefährde sogar das Weiterleben auf der Erde. Ein irrationaler „Feldzug“ gegen das Auto (etwa die vielen Diesel in Thüringen) werde geführt und die erst jüngst errungene Reisefreiheit zu den Stränden der Welt, die Lust aufs Bratwurstessen etc. solle den Menschen vermiest bzw. verteuert werden. Außerdem werde die Wirtschaft insgesamt ruiniert – zum Nutzen wiederum geheimer, vielleicht jüdischer Manipulatoren im Hintergrund.

Wer nun gedacht hatte, solche Szenarien könnten in einer wissens- und bildungsgesättigten Gesellschaft in der Mitte Europas höchstens einige Satiriker vom Schlage Oliver Welke mit Munition für ein allzu lachbereites Publikum versorgen, sah am Wahlsonntag-Abend erstaunt, betroffen oder begeistert dem Raketen-Aufstieg der Höcke-Partei und der gleichzeitigen Bauchlandung der Grünen zu. Keine Future für Fridays for Future? Haben die Bewohner des Thüringer Waldes und des Eichsfelds noch nicht die weltweit hallenden Aufschrei How dare You vernommen? Oder ging der ihnen hier rein und da raus bzw. am Arsch vorbei? Wir lassen uns doch nicht von vorlauten Schulgören belehren! Der große Zampano drüben im Washington hat recht: alles Fake-News.  Wir wollen zurück dorthin, wo der weißhäutige Biodeutsche inmitten seiner dreikindrigen Familie (Höckes Lieblingsmodell) sein geliebtes Auto wäscht und nach Gran Canaria düst, wie und wann es ihm gefällt. Klima findet woanders statt und läßt sich sowieso nicht ändern.

Politiker können und dürfen es nicht sagen –  an dieser Stelle muß es gesagt werden, weil: Man muß es doch wohl noch sagen dürfen: Bewohner der östlichen deutschen Länder tragen vielfach ein Virus in sich herum: Das Autoritäre, das auch das Vorgestrige ist. Und zwar mindestens seit 1933, wenn nicht schon seit Kaiser Wilhelm. Sie wünschen sich eine übersichtliche Welt und wehren sich dagegen, daß man ihnen vorwirft, gerade diese Welt mit ihrer angsterfüllten Intoleranz, ihren völkischen Grenzziehungen, mit ihrem Glauben an die Heimat, die Macht der überkommenen Ordnung der Geschlechter, der starken Männer, die ihre Gegner „jagen“ (Gauland) – gerade die sei die Welt des Protofaschismus. Sie sind die zukünftigen Faschisten, die nicht wissen, daß sie es sind. Man muß ihnen glauben, daß sie davon überzeugt sind, „Bürgerliche“ zu sein und anständig. Der Übergang mag fließend sein. Der subkutane Massen-Faschismus ist im wesentlichen Ignoranz, Dummheit, Verblödung. Er ist nicht durchaus der Wille zum Bösen. Nur wird er von diesem Willen, der auch immer mit anwesend ist, instrumentalisiert. Nur die Demokratie – dies ist das ihr innewohnende Paradox – ermöglicht ihren Feinden, so lange stark zu werden, bis sie in der Lage sind, die Freiheit, die man ihnen gewährte, in brutale Gewalt oder in Notstandsgesetze umschlagen zu lassen.

Es ist nicht davon auszugehen, daß die Höcke-Fans und -Wähler sich dieser Konsequenzen bewußt sind. Sie sind sich auch nicht bewußt, daß damals die Wähler der NSDAP weder Krieg noch Holocaust herbeisehnten.  Die glaubten, daß da endlich einer ist, der den Gordischen Knoten zerschlägt und machtvoll alle Probleme löst. Das tat er dann ja auch. Und die heute AfD wählen, weil die Partei eine völlige Umgestaltung der Gesellschaft verspricht, wünschen sich keine Schreckensherrschaft. Vielleicht denken sie gerade mal an einen trumpistischen Staat, in dem Mauern verhindern, daß Dunkelhäutige das Land überschwemmen, Wohnungen besetzen, Frauen vergewaltigen, einen Staat, in dem jeder Waffen tragen darf, um der dunkelhäutigen Gefahr begegnen zu können, in dem biodeutsche Abreibungen verboten werden, um den rassisch reinen Bestand zu gewährleisten. Es ist sogar davon auszugehen, daß die meisten AfD-Wähler den gequirrlten Quark der Partei-Programmatik nie zur Kenntnis genommen haben.  Vor 80 Jahren las auch niemand „Mein Kampf“.

Es ist nicht das zähnefletschende Böse, das uns aus dem Alternativen Wahlvolk entgegengrinst, sondern der offene Mund blöder Leerheit, der. wenn er sich erklären soll, übers Stammeln nicht hinauskommt. Bei einem wie Höcke wirkt aber sogar diese gestammelte Leere durchaus inspiriert und eloquent.

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Die Rechte rechter Männer

Ein Sumpf, auch der rechte, speist sich aus Quellen, im Fall der neuen Nazis aus vielfältigen. Nachdem die noch junge europaskeptische AfD von ihrem rechten Flügel gekapert worden und der brave Professor Lucke über Bord gegangen war, öffnete der Spruch „Wir schaffen das“  2015 nicht nur alle Grenzen im Südosten der Republik, sondern auch den Blick auf eine strahlende Zukunft der noch immer wie wilder Most gärenden Partei – ein Bild, das der Vorsitzende Gauland gern benutzt, wenn es darum geht, Vorwürfe hinsichtlich gewisser Tabubrüche abzuwehren. Man schöpft nicht nur ohne Bedenken aus dem „völkischen“ Wortschatz, inszeniert einen Kult glorioser deutscher Vergangenheit, auch wenn diese von der Altparteien-Mehrheit eher schamvoll bedauert wird (wenigstens nach außen) und fordert eine „erinnerungspolitische Wende um 180 Grad“ (Höcke). Die europa- und fremdenfeindliche Quelle, aus der Rechte überall, selbst in England, mit Berufung auf die „Völker“ schöpfen, gibt vor, nur die nationale Identität ganz im Sinne Trumps nach vorn zu stellen. Dann wäre am Ende die 180-Grad-Wende geglückt und das Jahr 1914 in all seiner Glorie in Europa wieder  auferstanden. Der deutsche Mann, unterdessen zum „Weichei“ denaturiert, könnte wieder seine kantige soldatische Gestalt annehmen und die deutsche Grenze wehrhaft schützen wie einst zwischen der Sahara, dem Nordkap, dem Atlantik und dem Kaukasus.

Leider hat sich seit 1945 erst langsam, dann immer schneller und bedrohlicher, aus dem dekadenten Frankreich (Simone de Beauvoir) kommend, ein Virus ausgebreitet, der während der „Tausend Jahre“ ausgerottet schien: das Emanzipationsvirus. Heute heißt das „Gender Mainstreaming“. Der ohnehin schon gedemütigte Mann verlor nun Stück für Stück seine Würde als das eigentliche Ebenbild Gottes. Nur die katholische Kirche (und der Islam) vermochte es bis heute, diese spezifische Gottähnlichkeit für das männliche Geschlecht zu bewahren. Überall sonst trat Feminismus als Ersatzreligion gegen die natürliche und gottgewollte Ordnung der Geschlechter an. Kirche und Tradition kämpften tapfer bis heute für das Recht der Männer als natürliche Herren der Geschichte, und die AfD – und dies ist die nächste Quelle ihres Sumpfes – will ihnen dabei helfen. Auch die jungen Frauen bei den Jungen Alternativen. Eine bekennt stellvertretend für die Mehrheit: „Ich bin keine Feministin, weil die Gleichberechtigung der Frau abgeschlossen ist.“

Gibt es eine Erklärung für diese Realitäts- und Geschichtsvergessenheit? Auch hier mag der Blick auf den katholischen Klerikalismus helfen. Wenn man „Gott“ und „Natur“ gleichsetzt, beide stellvertretend für das Unwandelbare, dann hilft keine Theorie, die ausgeht vom „Alles fließt“ , von evolutionären Prozessen, von stetigem Wandel. Wer glaubt, auf Wissenschaft und Geschichte verzichten zu können, weil alles schon mal für alle Zeiten aufgeschrieben wurde, der kann kein ernstzunehmender Diskursteilnehmer sein. Nur sind die AfD-Stichwortgeber wie Marc Jongen oder Michael Klonovsky keine Idioten oder Zeugen Jehovas. Sie glauben wie Donald Trump an die Macht von Lüge und Täuschung angesichts eines dem digitalen Massenwahn der sog. „sozialen Medien“ heillos verfallenen Wahlvolkes. Sie verachten ihre Wähler wie damals schon ihr Idol Adolf Hitler, dessen Abschnitt über Propaganda in „Mein Kampf“ als genial bewertet werden muß. Von Adolf Hitler (=“18″) lernen, heißt: die AfD verstehen.

Diese ist also, bei Lichte besehen, die Partei des reaktionärsten Patriarchats (PRP). Sie ist als implizit faschistoid strukturell sowohl dem Katholizismus wie dem politischen Islam verwandt, und wie bei Verwandten häufig zu beobachten, fallen  die Abgrenzungsversuche zuweilen heftig, wenn nicht gewalttätig aus. Man macht sich gegenseitig den Anspruch auf Herrschaft über eine als knetbar verstandene Volksmasse streitig. In allen drei Gruppierungen würden sich, kämen sie an die Macht, totalitäre Herrschaftsformen durchsetzen. Wäre dies die Übergangszeit bis zum Klimakollaps?

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Der Vogelschiss von Halle

Pateifreunde von Björn Höcke sind verständlicherweise nicht in der Lage, Zitate aus Reden oder sonstigen Äußerungen des thüringischen AfD-Vorsitzenden von Zitaten aus Hitlers „Mein Kampf“ zu unterscheiden. Tief sind offenbar Gedankengut und Utopie des verblichenen Führers in die Grundwasser-Dimensionen der sich „bürgerlich“ verkleidenden Neu-Nazi Organisation AfD gesickert und können von den Mitgliedern und Wählern der Partei gar nicht mehr als solche identifiziert werden. Sie gelten heute in breiten Wählerschichten als bürgerlich bzw. „mittig“. Spätestens seit dem Versagen der Behörden während der NSU-Morde muß davon ausgegangen werden, daß aus jenen Grundwässern schon viel in die mittleren Etagen des heftig ausschlagenden neuen Bürgerwaldes gestiegen ist. Oder um ein anderes berühmtes Bild zu nehmen: Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch, das zwischen 1939 und 1945 die Welt verwüstete. Wie wir heute aus berufenem Munde wissen, war es nicht mehr als ein Vogelschiß. Wir ahnen, was diese Harmlosigkeit, Zweiter Weltkrieg genannt, übersteigern würde und welch gewaltige Vögel ihre Last aus Kot über der Menschheit demnächst abladen könnten.

Es wimmelt von Symptomen. Daß uns (von Höcke) nahegelegt wurde, das „Denkmal der Schande“ in Berlin abzureißen, ist ein winziges. Daß uns ebenfalls (von Gauland)  nahegelegt wurde, der mörderischen Großtaten der Wehrmacht in den 1940ern im Osten (in den Schluchten von Babi Jar, in Leningrad und überall, wo Juden lebten) in Ehren und mit Stolz zu gedenken, ein weiteres. Daß die heutigen Nachfahren der Mörder und derer, die nur ihre Pflicht bei der Eroberung des Raums im Osten getan hatten, jenen nachlaufen, die ihre Väter nicht nur freisprechen, sondern ihnen Heldenstatus zugestehen, noch eins. Daß auf der Landesliste der AfD vor der Wahl in Thüringen Polizisten, also Menschen, die uns u.a. vor den Nazis bewahren sollten, zu finden sind, beachtet kaum jemand. Es sind halt Bürger wie du und ich. Da ist was dran. Die AfD besiedelt zunehmend die Mitte der Gesellschaft und macht aus dieser Mitte ein rechtes Bollwerk. Sind wir bald da, wo wir schon einmal waren? Ist das völkische Volk wirklich so furchterregend dumm?

Der Möchtegern-Massenmörder von Halle verdichtet in seinem gefilmten Bekenntnis sozusagen die AfD-Ideologie. Er leugnet den Holocaust – die AfD verharmlost ihn. Er hält den Feminismus für eine Wurzel des Übels – weil nämlich die Frauen zu wenig Kinder kriegten, müßte eine „Umvolkung“ stattfinden. Daher die Befeuerung der Migration durch die „Alt-Parteien“. Die AfD wehrt sich gegen Zuwanderung und wünscht sich das traditionelle kinderreiche Familienmuster zurück mit dem Mann als Oberhaupt  und der Gattin als züchtiger Hausfrau. Da unterscheidet sie sich nicht vom katholischen Mainstream, was beweist, daß dieser wiederum problemlos an das rechte Lager andocken kann. Auch dem Papst ist die Gender-Theorie bekanntlich ein Graus. Was bedeutet: Wer katholisch ist, kann durchaus ohne schlechtes Gewissen AfD wählen, wenn er gleichzeitig ein paar Krokodilstränen wegen der Toten im Mittelmeer abdrückt.

Die Übergänge von Weit-rechts nach Traditionell-Konservativ sind also durchlässig. Der Terrorist von Halle ist einer von uns, nur etwas verrückter. Er ist in seiner Verrücktheit sogar in gewisser Weise nah bei den Richtern, die die unsäglichen Beschimpfungen der „linken“ Renate Künast als „zulässige freie Meinungsäußerung“ durchwinkten. Was etwa können jetzt Richter gegen Lutz Bachmann, den Pegida-Gründer, haben , der die Klima-Aktivisten „Volksschädlinge“, „Parasiten“ und „miese Maden“ nannte und empfahl, sie in einen Graben zu werfen und zuzuschütten? Wenig. Das Volk liebt solche Klarstellungen, denn immerhin: Die Parasiten wollen uns Autos, Steaks und Mallorca-Flüge wegnehmen – also ab in den Graben mitsamt Greta!

Wir sollten uns nicht täuschen: Das Wir-sind-das-Volk-Volk liebt die einfache Sicht auf die Dinge und die entsprechende Sprache. Wie schnell Verlust von Menschlichkeit ergänzend hinzutreten kann, haben wir in Mitteleuropa auch schon erlebt. Und wenn Polizei und Justiz schon Signale geben, daß vielleicht Volkes Stimme zuletzt zu wenig gehört wurde – dann gute Nacht Marie.

 

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