Flüchtlinge und Kriminalitätsstatistik

Der Brei ist heiß, zumal während der Groko-Verhandlungen und weil die AfD (die Damen v. Storch und Weidel) das Feuer unter dem Kessel anbläst. Oben hocken Politiker der anderen Parteien und die Volksaufklärer in den Medien und versuchen mit Interpretationen der jüngsten Kriminalstatistik, auf den Brei blasend, diesem die Hitze ein wenig zu nehmen. Die Schlagzeile der SÜDDEUTSCHEN zum Thema bringt es auf den Punkt: „Mehr Gewaltkriminalität durch mehr Zuwanderer“. Der BONNER GENERALANZEIGER aber will gleich darauf hinweisen, daß alles nicht so schlimm ist, denn „Flüchtlinge werden (nur) öfter angezeigt“.

Beim genauen Betrachten auch anderer zur Dämpfung der AfD-Erfolgsaussichten angebotenen Interpretationen der Zahlen fällt deren Naivetät, schierer Hilflosigkeit entsprungen, ins Auge. So heißt es etwa, unter den Flüchtlingen seien besonders viele Jugendliche und junge Männer. Das verfälsche die Statistik. Nun geht die Gefahr, die etwa ein Teil der weiblichen Bevölkerung spätestens seit „Köln“ verspürt, nicht von einer schiefen Statistik, sondern von eben diesen jugendlichen, real existierenden unverfälschten Testosteronbomben aus. Sie wurden im Spätsommer 2015 in Massen hereingelassen. Die frühen Warnungen vor der Gefahr, die von ihnen ausgehe, wurden umgehend vor allem im links-grünen Lager als Rassismus diffamiert.  Die seltsame Begriffsverwirrung, mit der man Islamkritik mit Rassismus gleichsetzte, zeigt an, was man um jeden Preis im Keim ersticken wollte: den Verdacht, das Verhalten der jungen Männer, auch der Nafris auf dem Kölner Bahnhofsvorplatz, habe irgendetwas mit ihrer Religion zu tun. Diese wahrhaft fromme Lüge oder Selbstbelügung soll bis heute aufrechterhalten werden. Von einer „Machokultur“ ist vielmehr die Rede. Daß diese „Kultur“ aber Grundlage aller heiligen Schriften auch der Monotheisten ist, soll gefälligst, weil doch zu peinlich, vergessen werden. Es geht dabei nicht nur um den Mann, der auf eine Beleidigung mit dem Messer reagiert, sondern vor allem um den, der Frauen insgesamt für minderwertig und unrein hält, im Zweifel je nach Kleidungsstil für Huren. Strenggläubige Katholiken und ultraorthodoxe Juden sind mit den Muslimen in ihrer Frauenverachtung, ja ihrem Ekel vor dem weiblichen Blut, im uralten Mythos vereint.

Diese Einheit spüren die Islamversteher und -verteidiger hierzulande. Sie haben recht mit ihrem Gespür. Nur hat man seit der Aufklärung der Religion im Westen die Zähne gezogen, während diese im „Orient“ und in anderen Welt-Teilen gerade wie beim Hai mit besonderer Schärfe nachwachsen. Und für dieses Nachwachsen sind in hohem Maße jene verantwortlich, denen die Kriminologen „zivilisierenden Einfluß“ auf die Jungmänner zutrauen – die Frauen. Genauer: die Mütter. Sie nämlich erziehen die Söhne und geben das religiöse Virus auch als Gewaltbereitschaft weiter. Das mit dem zivilisierenden Einfluß hat sogar einen wahren Kern, gilt aber beileibe nicht für Kulturen, in denen weibliche Menschen von aller höheren Bildung und von aller Aufklärung ferngehalten werden. Sie verstehen folgerichtig die Ordnung des Phallus als die Ordnung ihres Gottes, als eine ewige und unveränderbare. Zu dieser Phallokratie, auch Patriarchat genannt, gehört der Sklavenstatus der Frau, wie es im Koran mit unverblümter Deutlichkeit ausgesprochen wird: „Die Männer sind den Weibern überlegen. Die rechtschaffenen Frauen sind gehorsam. Diejenigen aber, für deren Widerspenstigkeit ihr fürchtet, warnt sie, verbannt sie in die Schlafgemächer und schlagt sie“ (Sure 4, 34). Man kann diese Sure nicht oft genug zitieren.

Deutschkurse und Praktika, wie sie der Kriminologe Pfeiffer, Co-Autor der Studie zur Flüchtlingskriminalität, vorschlägt, dringen, so ist zu vermuten, nicht in die kulturellen Sedimente am Grunde des männlich-muslimischen Selbstbewußtseins. Der äußerste kulturelle Schock, dem sie sich als junge Männer in Europa ausgesetzt sehen und dem viele von ihnen nicht gewachsen sind, weist zugleich auf eine der größten Errungenschaften der letzten Jahrzehnte: die Freiheit der Frau. In der Abwehr dieser Freiheit sind sie sich mit strenggläubigen Katholiken und Juden einig. Den Schock und den kriminellen Reflex darauf erspart ihnen diese Einigkeit aber nicht, denn die ihnen wohlgesonnen Gruppen in den beiden Vetternreligionen sind zum Glück sehr klein geworden und trauen sich heute nicht mehr, ihren Haß und ihre Verachtung auf den Markt der Meinungen zu tragen. Auch das bewirkt den Frust der jungen Muslime: sie werden hier nicht verstanden, obwohl sie, wovon sie überzeugt sind, das richtige, theologisch abgesicherte Weltbild haben. Und auch wenn wir sie verstünden, könnten wir das, was wir verstehen, um keinen Preis gutheißen. So wird aller Wahrscheinlichkeit nach die Versöhnung und die „Integration“ scheitern und der Islam vielleicht doch nicht zu Deutschland gehören. Das wäre immerhin eine frohe Botschaft.

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