„Rapefugees“ ?

Die Zahl der Vergewaltigungen stieg „im sichersten Land Deutschlands“, in Bayern also,  im ersten Halbjahr 2017 um fast 50 Prozent. – so Bayerns Innenminister jetzt im Kabinett. Die Zahl der Taten, die Zuwanderern zugeordnet wurden, stieg sogar um 91 Prozent auf 126. Damit lag der Gesamtanteil der Zuwanderer an allen sexuellen Vergehen bei 18 Prozent (2016: 14 Prozent). 70 Prozent der Verdächtigen kommen aus dem Nahen und Mittleren Osten, ein beträchtlicher Teil aus Zentralafrika, seltener aus dem Maghreb oder vom Balkan. Die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, kein AfD-nahes Hetzblatt, schrieb von „Zahlen, die verstören“ und berichtet über einige wahrhaft grausige Fälle.

Interessant ist die Deutung der Statistik durch das Blatt. Weil die Flüchtlinge überwiegend junge Männer voll im Saft seien und nicht einen Durchschnitt ihrer Gesellschaften repräsentierten, weil sie als Vergewaltiger überall auffällig seien, komme eine gewisse Schieflage zustande – will sagen, wären mehr Frauen gekommen, sähe die Statistik besser für die Willkommenskultur und für die Kanzlerin aus. Genau so ist es.  Daß so viele junge Männer kamen, bedeutet, AfD-Propaganda hin oder her, eine Gefahr für Mädchen und Frauen hierzulande. Merkel glaubt aber nicht an die Vergewaltigungsbereitschaft junger Männer allgemein, warnt routiniert vor „Generalverdacht“ und glaubt an „Einzelfälle“, die allerdings hart bestraft werden müßten.  Die Pastorentochter sitzt in der Falle ihres Menschenbildes und ihrer Ignoranz, was die islamische Kultur und das Frauenbild der Muslime betrifft.

Dafür wiederholt der Sozial- und Sexualpädagoge Christian Zech, der in Eichstätt mit Flüchtlingen arbeitet, in der SÜDDEUTSCHEN die altbekannten, wenn auch zutreffenden Stereotypen über seine Klientel. Es gebe unterschiedliche Rollenbilder sowie teils ein anderes Verständnis im Umgang mit und der Annäherung an Frauen. Die Formel für diesen Umgang lautet nicht selten: Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt. So denken und handeln zwar viele Männer weltweit, aber die europäische Kultur verbietet es ihnen, während die islamische „unsittlich“ gekleidete Westlerinnen zu Huren abstempelt und so de facto zum Abschuß freigibt. So geraten die jungen Flüchtlinge noch nicht einmal in einen Konflikt mit ihrem Glauben, wie etwa die IS-Kämpfer ohne von Zweifeln angekränkelt zu sein junge und alte Jesidinnen als Sexsklavinnen einer Dauervergewaltigung aussetzten.

Züchtig verhüllte gläubige Frauen kämen nie in solche Not, predigen die Imame.  Sie mögen Recht haben. Sie empfehlen deshalb die Verschleierung, ja das Verschwinden von Weiblichkeit aus dem öffentlichen Raum. Nur die unsichtbare Frau ist kein Lustobjekt. Das ist konsequent gedacht und sollte die Burka-Feinde überzeugen. Nicht etwa eine humane Zivilisation kann den Frauen Schutz bieten, sondern in der islamischen Kultur nur ihre Verbergung. Die Zivilisierung ihres Triebs wird Männern, so der Koran, nicht recht zugetraut. Deshalb dürfen sie zu ihrem „Acker“ gehen, wenn immer es sie gelüstet. Die Furche hat offen zu stehen. Verschließt sie sich, darf geprügelt werden. Auch die Joggerin in ihrem knappen Outfit hat sich dem letztlich zu fügen. Oder die Rheinländerin auf der Domplatte. Ihr Acker-Status ist für die „Rapefugees“, wie die rechten Rassisten sie händereibend nennen, bestätigen sie doch ihre Ressentiments, anatomisch begründet. Wer eine Vagina hat, soll sich gefälligst nicht blicken lassen.

Wir haben, scheint es, das Phänomen der unbewußten Prägungen der männlichen Hirne durch den Islam wie durch andere patriarchalische Religionen immer noch nicht verstanden, vor allem nicht die Voraussetzung, daß Religion wie im europäischen Mittelalter die entscheidenden Wegweiser für das „richtige“ Leben im Alltag aufstellt. Moderner könnte man es auch totalisierte Hirnwäsche von der Wiege bis zu Bahre nennen. Ein Vergewaltigungsverbot für ungläubige Huren kommt unter den Wegweisern nicht vor. Wer sich keiner Schuld bewußt ist, wird nach deutschem Recht mit Milde rechnen dürfen. Wer die Vergewaltiger gar in Länder abschieben will, wo die Gefahr, durch Gewalt zu Tode zu kommen, größer ist als bei uns, vergeht sich gegen die Menschlichkeit, sagen die Guten Menschen wie kürzlich in einer Talkshow, wo es um vergewaltigende und deshalb abgeschobene Afghanen ging. Um keinen Preis wollen sie sich ihren Willkommens-Glauben nehmen lassen, auch wenn alle Faktenchecks sie widerlegen.

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Eine Antwort zu „Rapefugees“ ?

  1. FF schreibt:

    Sehr gut

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