Die Stigmatisierung der Gläubigen

Ditib, der größte deutsche Moscheeverein, hat es den Islamophoben auch in den eigenen Reihen klar und deutlich gesagt: Wer am Kölner „Friedensmarsch“ teilnimmt, versündigt sich gegen die Umma, die Gemeinschaft der Rechtgläubigen.

Einige verwirrte und verirrte Muslime wie die kopftuchlose (!) Layma Kaddor haben sich dem Druck von Medien und anderen Vertretern der Ungläubigen gebeugt und dem gebetsmühlenartigen Verlangen, man möge laut protestieren gegen die, die als Märtyrer im Dschihad ihr Leben geben. Diesen Gefallen sollten wir ihnen nicht tun. Wir verraten unseren Brüder und Schwestern nicht, die als Islamisten beschimpft werden, wo sie doch Koran und Sunna nur besonders rigoros, dabei allerdings manchmal etwas über die Stränge schlagend, auslegen und dabei alles andere tun, als sich vom Islam zu entfernen. Im Gegenteil. Mit ihnen soll nämlich die ganze Gemeinschaft der Gläubigen getroffen, stigmatisiert werden. Wir in der Diaspora, eine Minderheit, leiden natürlich darunter, daß der Islam insgesamt verantwortlich gemacht wird dafür, daß einige unschöne Bilder in die Öffentlichkeit gelangten. Wir haben nichts damit zu tun, daß sie veröffentlicht wurden. Aber wäre es nicht denen, die diese Bilder zum Anlaß nehmen, uns unterschiedslos als „Terroristen“ zu diffamieren“ – wäre es nicht den Urenkeln und Kindern dieser Kreuzfahrer und Imperialisten zuzumuten, sich auf ihre eigene Schuld, auf ihren Anteil an dem, was sie da lauthals beklagen, zu besinnen?

Sie werfen uns vor, Barbaren zu sein, im Mittealter steckengeblieben, die „Aufklärung“ verpaßt zu haben. Begreifen sie denn nicht, daß ihre „Aufklärung“ zum Niedergang ihres Glaubens, den wir ja als Vorstufe zum wahren durchaus hochschätzen, geführt hat! Lange wehrten sich Kirche und Papst gegen das aufklärerische Virus. Vergebens. Jetzt sind die Kirchen leer. Wissen sie denn nicht, daß Jesus sich zum Islam bekannte und seine Mutter, die Jungfrau Maria, wegen ihrer Reinheit von allen Muslimen verehrt wird. Nein, sie wissen es nicht. Sie sind überhaupt, was ihren Glauben betrifft, vom wahren der Muslime ganz zu schweigen, unwissend. Uns aber wollen sie erklären, was der „wahre“ Islam ist, der zu Deutschland gehört. Und solche schamlosen Frauen wie Layma Kaddor und Seyran Ates pflichten ihnen noch bei und entschuldigen sich quasi dafür, daß wir in unseren Moscheen nicht nur den Heiligen Krieg unterstützen, sondern dem Heiligen Koran folgen und die Frauen beim Gebet absondern, hat doch Allah selbst die Frauen für minderwertig erklärt und sie als die größte, schlimmste Versuchung für den Mann geschaffen, damit er durch die Flammen dieser Versuchung gehe und zuletzt ins Paradies komme. Indem wir unsere Frauen zur Schamhaftigkeit anhalten, beschuldigen sie uns, die Frauen zu unterdrücken. Wissen sie denn nicht, daß die Schamlosigkeit ihrer Frauen, die ihre Reize so obszön zur Schaus stellen, daß sie nicht zu unrecht als Huren wahrgenommen und als solche behandelt werden, daß also diese Schamlosigkeit zumal ohne Trennung der Geschlechter in der Öffentlichkeit ins Chaos führen muß? Dann aber, wenn das Chaos eintritt, ist das Geschrei wie damals in Köln groß. Und wieder wird der Islam verantwortlich gemacht und nicht die nackten Beine und entblößten Brüste.

Sie verdrehen Ursache und Wirkung so geschickt, daß für alle Unwissenden alles am Islam hängenbleibt, der anerkanntermaßen eine Religion des Friedens und der Toleranz ist und der Gott als den Barmherzigen verehrt. So steht es im Koran. Sie aber glauben an einen Gott, der seinen Sohn zu Tode foltern ließ. Abscheulich! Wir wissen, daß Allah Jesus Christus zu sich in den Himmel erhob und ein anderer gekreuzigt wurde. Allah ist kein Sadist und er zeugt auch keine Söhne – mit welchen Mitteln auch immer. Kurz: Die Religion der Ungläubigen ist verglichen mit unserer eine primitive, grausame; sie glauben an einen Gott, der Kinder zeugt und nicht viel mehr ist als ein ordinärer männlicher Mensch. „Anthropomorph“ sagt die Wissenschaft, sei dieser Gott. Darüber können wir nur mit Verachtung lächeln. Und solche Barbaren halten sich für kulturell überlegen und zeihen uns barbarischer Grausamkeit! Sie sollten sich an ihre eigenen Untaten erinnern.

Nein, wir gehen nicht zur „Friedensdemo“. Und wir freuen uns, daß unser Appell, nicht hinzugehen, erfolgreich war. Sie wollen die Muslime auseinanderdividieren, sie mit den Märtyrern zusammen (mögen jedem 72 Jungfrauen zu Diensten sein!) insgesamt stigmatisieren, aber das wird ihnen nicht gelingen. Das beweist die klägliche Beteiligung an der Kölner Provokation.  „Und es sprechen die Ungläubigen zu den Gläubigen: ‚Folget unserem Weg, wahrlich wir  wollen eure Sünden [das sind. die Taten der Märtyrer] tragen.‘ Aber keineswegs können sie ihre Sünden tragen; siehe, sie sind wahrlich Lügner“ (Sure 29, 12).

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