Der arabische Mann – ein armes Schwein?

Eine Studie der Vereinten Nationen untersuchte kürzlich das Selbstbild des arabischen Mannes und ließ diesen selbst befragen. Wer insgeheim gehofft hatte, alle rassistischen Vorurteile, diese Spezies betreffend, würden sich in Luft auflösen oder sich zumindest in der Weise relativieren, daß der arabische Mann genau so ein übler Bursche ist wie seine nichtarabischen Kollegen, sah sich enttäuscht. Die Vorurteile – so die Studie – sind keine. Sie entsprechen den Fakten. Und wie nicht anders zu erwarten, zeigt sich am deutlichsten im Verhältnis zu den Frauen, daß der arabische Mann ein Produkt seiner Kultur und jemand ist, der gern hinter Koranversen in Deckung geht. Wenn es in dem berüchtigten Vers 34 der Sure 4 heißt „Die Männer sind den Frauen überlegen“, dann ist das eine unumstößliche Wahrheit, und entsprechend vertreten 50 Prozent der Befragten die Meinung, Gleichberechtigung gehöre nicht zu ihrer Kultur und Tradition. Wo sie recht haben, haben sie recht. Die Weiber haben zu gehorchen und zu Hause zu bleiben, wenn der Herr dies gebietet und anzuziehen, was er wünscht, auch wenn es die Burka ist, damit andere Männer sich nicht an ihren „Reizen“ aufgeilen. Auch darf er sie prügeln, wenn sie ihm nicht zu Willen ist. – Aber genug davon. Das kennen wir alles, und Vorurteile sind es auch nicht. Gleichwohl empfiehlt der DREYZACK einen verständnisvolleren, ja mitleidenden Blick in die arabischen Häuser und Schlafzimmer.

In den Häusern sehen wir die kleinen Jungen mit ihren Müttern und Schwestern. Dort werden sie zu kleinen Egomanen und Prinzen erzogen und ein Überlegenheitsgefühl wird ihnen andressiert, das ihrem Selbstwertgefühl später in der Welt der Konkurrenz in keiner Weise entspricht. Allzu häufig wird ihnen etwa in der westlichen Welt nicht zuletzt wegen fehlender Bildung und Realitätseinsicht die Wahrnehmung nicht erspart, Looser zu sein, und da hilft es natürlich, wenn weibliche Wesen aufgrund der gottgewollten Ordnung der Geschlechter zu ihnen aufzuschauen und zu gehorchen haben. Es gibt Gegenden in der arabischen Welt, deren Bildungssystem sich in Koranschulen erschöpft.  Dort kann den Jungen kaum vermittelt werden, gleichberechtigte Mädchen und Frauen könnten auch zur Steigerung der Leistungsfähigkeit muslimischer Gemeinschaften beitragen, die chronisch unter einem frustrierenden Unterlegenheitsgefühl und entsprechenden gegen den „Westen“ gerichtete Ressentiments leiden. Daß die Gleichberechtigung und personale Würde des einzelnen weiblichen Individuums im Gegensatz zur Polygynie (Vielweiberei) auch die Voraussetzung für erfüllte personale Liebe sein könnte, wie sie die islamische Sufi-Kultur durchaus kennt, hat sich zwar noch nicht einmal im gesamten „christlichen“ Westen herumgesprochen, ließe sich aber als Modell für ein weniger sexuell frustriertes Leben durchaus anbieten.

Zuletzt ließ die jüngste deutsche Kriminalitätsstatistik aufschrecken, aus der hervorgeht, daß die Zahl der  von Flüchtlingen begangenen Sexualstraftaten sich im vergangenen Jahr verdoppelt hat. In Freiburg verdreifachten sich 2016 sogar die sexuellen Straftaten durch Zuwanderer. „Frustriert und aggressiv“ sind nach Auffassung der FAZ  die jungen männlichen Flüchtlinge. Aber auch in ihren Heimatländern ist das Phänomen der sexuellen Frustration  bekanntlich sehr verbreitet. Der Islam hat die Tradition der Sexualphobie, die allen Abrahamiten eigen ist, ins quasi Absurde, ja Kranke gesteigert. In krasser Sinnbildlichkeit führt uns das der Verschleierungswahn vor Augen. Dem Anblick einer unverschleierten Frau wird die Macht unterstellt, jedes männliche Selbstkontrollvermögen außer Kraft zu setzen. So begründen die Muslime selbst ihre Tradition. Sie soll „Chaos“ vermeiden helfen.

Der arabische Israeli Ahmad Mansour, selbst einmal radikaler Islamist, der jetzt als Psychologe in Deutschland arbeitet, schildert in seinem Buch „Generation Allah“ seine Jugend unter Muslimen : „Immer größere Bedeutung kam den Sünden zu: Frauen! Frauen anschauen: verboten. Ihnen die Hand geben: verboten. Unverschleierte Frauen? Sind der Hölle sicher. Was wir davon zu halten hatten, war klar. Wollten wir weiter eine verschworene Gemeinschaft sein, durften wir vor allem unsere Mitschülerinnen nicht mehr heimlich anhimmeln oder begehren. Sie wurden zu Feindinnen, zu Wesen, die uns zu unreinen, sündhaften Dingen verlocken wollten.“ Die Mädchen konnten daraus nur den Schluß ziehen: „Sie hassen uns.“ Wem jetzt gewisse Ähnlichkeiten mit gewissen katholischen oder evangelikalen Milieus einfallen, dem soll hier nicht widersprochen werden. Allerdings besteht der sichtbare Unterschied darin, daß die arabische Welt kein „Milieu“ ist, sondern das Ganze der Gesellschaft. Ihr zu entfliehen, ist sowohl für junge Männer wie auch für junge Frauen nur möglich, wenn man bereit ist, große Übel bis zur Steinigung wegen unerlaubtem Sex in Kauf zu nehmen.

Der Rat, den Mansour als Experte sowohl der westlichen (säkularen) wie der östlichen Welt gibt, erscheint so utopisch wie alternativlos: „Was patriarchalische Gesellschaften mehr als alles andere brauchen, ist ein Aufstand gegen die Gewalt der Väter, die ’normale‘ Gewalt in den Familien.“

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