Islam-Exit

In den USA , neuerdings auch in Deutschland gibt es einen Verbund von Menschen, die sich als Ex-Muslime verstehen. In Deutschland heißt er „Zentralrat der Ex-Muslime“. Er wurde von der aus Iran stammenden Mia Ahadi 2007 gegründet und versammelt Frauen und Männer, die es nach islamischer Auffassung gar nicht gibt. Denn niemand kann aus Allahs Schöpfung „austreten“. Alle Menschen sind demnach lebenslang „Muslime“. Auch Jesus bekannte nach koranischer Lesart, einer zu sein, ebenso seine Jünger und Abraham. Wer sein Muslim-Sein begriffen hat, befolgt die Regeln und Gebote Allahs. Wer sein Muslim-Sein explizit leugnet, etwa als Jude oder Christ, wird als Ungläubiger in der Hölle schmoren. Entscheidet er sich aber, wie etwa Mina Ahadi oder Ayaan Hirsi Ali, für die radikale Lösung, für Apostasie, begeht er ein todeswürdiges Verbrechen und muß schon im Diesseits getötet werden. Das Höllenfeuer bekommt er noch gratis dazu.

Das Buch von Mina Ahadi heißt „Ich habe abgeschworen“. Die Feindschaft, der Haß der muslimischen Mehrheit in Deutschland war ihr sicher. Wenn diese Mehrheit zu Deutschland gehört, hat Mina Ahadi schlechte Karten, denn auch sonst verkündet sie Ungehöriges. Sie hält den Säkularismus und den säkularen Staat für die einzig angemessene Antwort auf die Zumutungen der Religionen, für die Bedingung menschlicher Moral und Vernunft. Der politische Islam , der seine Symbole etwa als vollverschleierte Weiblichkeit zur Schau stellt, sei unmenschlich, barbarisch und terroristisch. Ahadi bekennt, aus ihrer Sicht seien „alle Religionen frauenfeindlich und gehören der Vergangenheit an, und alle Religionen sollten Thema sein für Aufklärungsarbeit“. Sie wünscht sich eine „Welt ohne Religion“. Schließlich mache Religion „dumm“. Das macht sie, wie auch der DREYZACK immer wieder betont, in einer Welt voller Vernichtungspotentiale ungemein gefährlich. Menschen, die für ihren Gott sterben wollen, können im Zweifel die ganze Welt in die Luft jagen. Wer nur ein Leben hat, und zwar im Diesseits, wird sich das überlegen.

Anscheinend können heute glaubwürdig nur ehemalige Muslime so schonungslos mit ihrer Ursprungsreligion umgehen. Sie wissen, wovon sie reden und brauchen sich den wohlfeilen Vorwurf nicht zu eigen machen, die Kritiker des Islam hätten keine Ahnung. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Je tiefer man in ihn eindringt, um so mehr erschrickt man  angesichts der selbstherrlich-gewalttätigen Arroganz, des Macho-Narzißmus, mit der Mohammed seine Wahnphantasien als „Offenbarungen“ vorträgt. Natürlich müßten ihn die Anhänger der anderen Offenbarungsreligionen gegen solche Kritik verteidigen, aber dies legt nur den Schluß nahe, daß man Religion als zwangsneurotisches Syndrom (Freud) nur verstehen kann, wenn man sie von außen beobachtet. Ein Christ wird sich immer auf die Seite des Islam schlagen, wenn dieser vom Atheismus angegangen wird. Der Kampfbegriff „Islamophobie“ möge dafür stehen, will er doch seinerseits die Kritiker als wahnhaft diskreditieren.

Dem anderen Wahn, ohne Religion bzw. Gott gäbe es keine menschliche Ordnung und Moral, können nur die verfallen, deren selbstverschuldete Geschichtslosigkeit jene Amnesie erzeugt, die ausblendet, wie die christlichen Kirchen immer wieder zu Handlangern von Völkermorden und schließlich des Holocaust wurden, weil die Indianer und Afrikaner ungetauft keine richtigen Menschen und die  Juden „Gottesmörder“ gewesen seien. So konnte denn auch aus dem Machtmenschen und Massenmörder aus Medina ein weltweit verehrter, von Geistesgrößen wie Goethe bewunderter Religionsstifter werden, statt ihn unter die Dschingis Khan und Timur Leng einzureihen. Seine bis auf den Buchstaben präzisen, wahren Nachfolger haben sich heute unter der schwarzen Fahne des IS versammelt. Auch daß diese Halsabschneider, Massenmörder und -vergewaltiger seine wahren Erben sind, wird im christlichen Westen standhaft geleugnet. Noch nicht einmal die Inhumanität, die sich in der Unsichtbarkeit der Frau und dem Haß auf sie kundtut, wagen wir als solche zu erkennen und benennen, sondern streiten uns darüber, ob man „religiöse Symbole“ wie den Niqab und Burka von Staats wegen verbieten sollte. Und zwar für solche, die unter uns leben wollen –  ohne gesehen zu werden..

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