Die größte Versuchung

„Ich habe für Männer keine schlimmere Versuchung hinterlassen als Frauen“ (Allah)

Wenn aufgeklärte Muslime wie Navid Kermani oder den Muslimen freundlich gesonnene Katholiken wie Martin Mosebach den Islam gegen seine Feinde und Verächter verteidigen, unterlassen sie es geflissentlich, Koranverse wie Sure 4,34 anzusprechen oder gar zu interpretieren, was im Zweifel Zustimmung bedeuten würde. Für einen Katholiken keine abwegige Vermutung. Dieser Vers, der neben anderen die Minderwertigkeit der Frau festschreibt, absoluten Gehorsam gegenüber dem Mann verlangt und diesem das Recht gibt, die Widerspenstige, die sich nicht ehelich vergewaltigen lassen will, zu schlagen, treibt glaubenswillige und, weil im Westen lebend, kritikfähige Muslimas wie Nahed Selim („De vrauwen van de profet“/“Nehmt den Männern den Koran“) aus den Niederlanden in die Verzweiflung. Sie fühlen sich „vom Koran verraten und enttäuscht“ und fragen, „warum es nie größeren Widerstand gegen diese frauenfeindlichen Texte gegeben hat“

Frauen wie Nahed Selim wollen nicht akzeptieren, daß sie in ihrer Religion, von der sie nicht lassen können, keine Subjekte, sondern Instrumente der „Versuchung“ respektive Objekte männlichen Begehrens sind, das zu befriedigen wiederum nur unter strengen Auflagen gestattet ist. Der hysterisch-gynophobe  Charakter der fitnah (Versuchung), wie sie anscheinend von frommen männlichen Muslimen empfunden wird, hat einen wichtigen Vorläufer in der „sexualpathologischen Verwirrung“ (Sloterdijk) des wirkungsmächtigsten christlichen Kirchenvaters: Augustinus. Auch in Paulus könnte man ein Vorbild Mohammeds erkennen. Und Jesus? Wenn er sagt „Wer ein Weib ansieht, ihrer zu begehren, hat er schon die Ehe gebrochen mit ihr“ (Matth. 5,28), ist auch er ganz nah beim letzten Propheten oder dieser bei ihm. Konsequent wäre auch für Jesus, die Verschleierung der Frau zu fordern, um den Mann vorm Ehebruch zu bewahren.

Für Muslime bis heute gilt der Satz: Fürchtet die Frauen, wenn ihr nicht ins Höllenfeuer wollt! Was ignorante Westler für Frauenverachtung halten, ist diese Furcht. Die Perspektive Allahs und seines Propheten ist immer die des Mannes. Um sein Heil, seinen Paradieszugang geht es zuerst. Wenn heutige Imame vor der Unzucht (zina) warnen, warnen sie immer die Männer. Die Frauen werden nur aufgefordert, sich „züchtig“ anzuziehen. Sie sind keine sexuellen Subjekte. Gleichzeitig versuchen Imame mit Hinweis auf das doch so viel erstrebenswertere Leben im Paradies den Verzicht auf irdisches außereheliches Vergnügen erträglich zu machen: Keine Frau dieser Welt kann sich mit den Huris des Paradieses vergleichen. Sie verdauen beispielsweise nicht, was die bekannten Folgen hätte, und ihre Hymen wachsen immer wieder zu. Wer sich, etwa als Märtyrer, besonders verdient gemacht hat, bekommt 72 dieser Wunderwesen zugeteilt, deren fleischliche Details bis hin zur Beschreibung der Genitalien besonders liebevoll ausgemalt werden. Man sieht, in ihrer Not haben die Muslime den Porno früher entdeckt als die verklemmten Christen. Weil er aber nur im Paradies-Kino läuft, muß der Muslim fest daran glauben, daß das irdische Leben nur ein Warteraum ist. Auch dafür gibt es christliche Parallelen

Aus alldem folgt: Der Islam ist eine Religion des Todes. Das Leben der meisten ist Askese und Höllenangst, das Paradies ein Puff.

 

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s