Den Islam verstehen (5)

„Der Koran ist ein rauchender Colt“ (Necla Kelec)

Die Kugeln sind aus dem Lauf. Sie kommen nicht wieder in die Trommel. Neue kommen hinein in den nächsten Wochen. Die Toten liegen herum. Die Gläubigen blicken betroffen und murmeln: „Das hat mit dem Islam nichts zu tun.“ Und dann wird Allah zitiert, der gesagt habe: Wer einen Menschen tötet, tötet die ganze Menschheit.

Den Islam verstehen heißt, ihn „abschaffen“ wollen. Dieses Modell von einem mörderischen, als „barmherzigen“ camouflierten  Gott und seinen Sklaven-Geschöpfen, die weder einen eigenen Willen noch eigene Gedanken haben dürfen, die dressiert sind aufs Ungläubige-töten, ist nicht reparierbar. Religiöse Reparatur-Anstalten sind in der Regel Reformatoren und Aufklärer. Sie haben das Christentum entmächtigt, eine säkulare humane Gesellschaft tendenziell wenigstens ermöglicht. Der Islam, wie er uns heute erscheint, ist eine hochmotorisierte Schrottkarre, die nie einen Religions-TÜV sah und  in Gestalt eines weißen Kühllasters herumrast und bis zu ihrem letzten Achsenbruch nur noch ein Ziel hat: Passanten töten, will sagen: die Welt von den Ungläubigen säubern.

Auch nachdem einem ihrer Priester in Rouen von Gotteskriegern die Kehle durchgeschnitten wurde, lassen die christlichen Vettern der Muslime nicht ab von ihrem Mantra „Das hat mit Religion nichts zu tun.“ Doch, Freunde! Doch! Eure Vorväter waren nicht besser. Recht habt ihr, wenn ihr euch angesichts der gegenwärtigen Massaker verschämt erinnert an die dieser Vorväter. Ihr müßt begreifen, daß die Spezies aus der Spirale des Irrsinns nur herausfindet, wenn sie die tradierten Formen der Religionen überwindet. Denen – das könnt ihr in den heiligen Büchern nachlesen – ist nämlich der Irrsinn und die Mordlust inhärent. In ihnen konzentrieren sich „die dunklen Energien der Völker, wenn sie von der Leine losgelassen werden“ (Elfriede Jelinek). Sie sind die Meute, die sich den Meutenführer geschaffen hat, der sagt: „Ich bin der Herr, der das Licht macht und schafft die Finsternis, der Frieden gibt und das Übel schafft“ (Jesaja 45,7). So kommen alle auf ihre Kosten, die Ängstlichen wie die Aggressiven, die Opfer und die Rächer. Allah ist ja nichts als ein Klon dieses Gottes, auf eine grobe Kohle-Skizze vereinfacht. Wer ihn nicht anbetet, wird hier getötet oder dort in der Hölle gesotten und geröstet. So einfach ist es  Zugespitzt ließe sich sagen: Es gibt kein humanes Leben im religiösen, und der gegenwärtige Islam ist der Beleg dafür. Er produziert neben der Masse entmündigter „friedlicher“ Suren-Murmler, tausende Suren murmelnde Tötungsmaschinen.

Wer auf die religiöse Welt heute blickt, erinnert sich vielleicht an Martin Heidegger, der gesagt hat: „Nicht nur die Götter und der Gott sind entflohen, sondern der Glanz der Gottheit ist in der Weltgeschichte erloschen.“ Nietzsche sagte pointierter: „Gott ist tot“. Das Paradoxe in unserer Zeit besteht aber darin, daß aus der an sich toten Religion eine untote geworden ist, aus dem toten Gott ein Zombie. Die Soldaten dieser untoten Religion gehen im Zombie-Gestalt (Gottebenbildlichkeit) umher und erzeugen die Angst, die uns heute beherrscht.

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