Den Islam verstehen (1)

Nach dem Axt-Terror von Würzburg verstand die Refugees-welcome-Fraktion, also die Repräsentanten des „hellen Deutschland“, als die sie der Bundespräsident ausgezeichnet hatte, die Welt nicht mehr, in der sie Gutes tun wollten. Wo Dankbarkeit als logische Folge ihres Handelns erwartbar gewesen wäre, spritzte ihnen das Blut der Opfer eines mordbesessen Musterflüchtlings auf die weißen Westen der reinen Menschlichkeit. Eine prominente Repräsentantin der Fraktion, Renate Künast,  fragte nach Gutmenschenart vorsichtshalber nach, ob man dem Axtschwinger nicht Unrecht getan habe, als man ihn tötete. Das war die erste aufsehenerregende Reaktion per Tweet. Um die Rat- und Hilfslosigkeit noch zu steigern, entpuppte sich der Täter als „Soldat des IS“, und wie man weiß, hat der mit Religion gar nichts zu tun. Woher also das Motiv?

Fassungslos liest man von der Forderung des Städte- und Gemeindebundes, Islamunterricht an allen Schulen anzubieten, damit – man höre und staune –  der Staat mehr Kontrolle über die Erziehung muslimischer Jugendlicher erhalte. Die Politik, von der Bürgermeister-Ebene bis ins Büro der Pastorentochter, scheint überzeugt vom friedliebenden, erbarmungsfähigen Islam, der die Verdächtigungen, im Kern gewaltbereit, frauenverachtend und mittelalterlich zu sein, nicht verdient habe. Nur die Dunkelmenschen von Pegida und AfD bedienten sich solcher Klischees.

Auf den Koran-Geschenktischen der Salafisten prangt herausfordernd und selbstbewußt die Aufforderung „LIES!“. Will sagen: wer liest, konvertiert. Er kann nicht anders. Der DREYZACK schließ sich der Lese-Aufforderung nachdrücklich an. Wer liest, dem gehen nämlich die Augen über und die Haare sträuben sich. Und wer sich dann eine „islamisch erzogene“ Jugend vorstellt, der kann nur noch um Asyl bitten in einem islamophoben Land, etwa in Polen oder Ungarn. Der gegenwärtige Islam, gedankenlos als „Hochreligion“ auch von den Schwesterreligionen geachtet, erweist sich bei nahem Hinsehen als jenes Gemenge aus Antivernunft, Haß, Tötungsfantasien, Frauenverachtung, Fremdenfeindlichkeit, Fanatismus . Intoleranz –  kurz als Pandorabüchse aller  Klischees, die ihm seine Feinde entgegenhalten. Wer islamisch unterrichtet wird, kann nicht vermeiden, krank zu werden an seiner Seele und seinem Verstand. Der DREYZACK wird versuchen, dafür die Belege liefern.

Es geht um die Quellen, als da sind Koran, Sunna (Hadithe) und die Gutachten des Rechtsgelehrten, als Fatwas seit dem Mordbefehl des Ayathollas gegen Salman Rushdie bekannt. Sie sind Antworten auf Fragen, die an die Muftis herangetragen werden, um in einer aktuellen Situation hinsichtlich der Vereinbarkeit mit der Tradition klärende Antworten zu bekommen.  Von Koran und Hadithen wurde an dieser Stelle schon oft geschrieben. Sehen wir uns verschiedene aktuelle Fatwas an.

Zum Konflikt zwischen „Gläubigen“ (das sind ausschließlich Muslime) und dem Rest der Menschheit, also den „Ungläubigen“ (also etwa den Menschen auf der Promenade von Nizza und den Leuten im Zug bei Würzburg):  Ein saudischer Rechtsgutachter stellt klar, daß „Barmherzigkeit2 nur gegenüber Glaubensbrüdern“ gefordert sei. „Den Ungläubigen gegenüber müssen wir herablassend und hart sein.“ Der Prophet habe befohlen,, sie in ihren Ländern zu erobern, gegen die Ungläubigen zu kämpfen, wenn wir dazu in der Lage sind“. Mit Bezug auf den „Schwertvers“ (Sure 9,5) erklärt ein Kollege Toleranz und Duldung für obsolet, „wenn die Muslime die Oberhand haben und wenn keine verderblichen Folgen befürchtet werden müssen. Wenn aber die Muslime schwach sind – so wie die Lage derzeit ist – müssen sie sich gemäß der Koranverse, die zu Toleranz und Duldung aufrufen, verhalten. Ein Muslim, der sich jedoch in einer Position der Stärke befindet, muß sich gemäß den Koranversen verhalten, die zum Kampf gegen die Ungläubigen aufrufen, zum Kampf und der Erniedrigung von Juden und Christen. Infolgedessen ist klar, daß man zwischen der Position der Stärke und der Schwäche unterscheiden muß.“

Man dankt für soviel Offenheit. Wulff und Merkel haben die Tür weit aufgestoßen für einen „schwachen“ Islam der Diaspora, damit er blühe und gedeihe und ein starker Islam werde. Sie würden natürlich wie ihre linke und grüne Opposition von Panikmache schwadronieren. In Ländern wie Frankreich verändert sich aber gerade die Perspektive auf die Zukunft.

(wird fortgesetzt)

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