Werdet islamophob !(2)

Islamophobie tut not! Mehr denn je. Wer nach den jüngsten Anschlägen von Orlando, Istanbul und Bangladesh immer noch glaubt, hier probierten einige Irre aus, wie pubertäre Allmachtsfantasien in die Tat umzusetzen seien, hat nichts begriffen. Die Jungs sind nicht irre. Sie glauben. Inbrünstig. Sie surfen ekstatisch auf den Wellen einer „Hochreligion“, deren Daseinsberechtigung nicht nur nicht angezweifelt werden darf. Sie wird vielmehr neben ihren Cousinen Judentum und Christentum als höchste Emanation des menschlichen Geistes hemmungslos verehrt und gegen Ungläubige in Schutz genommen. Barmherzigkeit, Liebe und Gottesfurcht verwirklichen sich in den Massakern an Ungläubigen. Wer seinen Gott ernst nimmt, opfert ihm Menschen. So war das Jahrhunderte lang im christlichen Kulturkreis – so ist es bis heute im islamischen. Daß solch eine Demut angesichts des opfergierigen Gottes immer noch nicht als eine globale religiöse Erkrankung des menschlichen Geistes therapiert, sondern in Ritualen permanent beglaubigt wird (Der Kreuzestod als eine Forderung Gottes, um seine Beleidigung zu sühnen), deutet auf ein religiös vermitteltes Armageddon in absehbarer Zeit. Sie machen ernst, die Frommen, und wenn sie die Bombe haben, Gnade uns Gott.

„Der Terror hat sehr wohl mit dem Islam zu tun“ überschrieb die FAZ kürzlich einen Beitrag von Ruud Koopmanns. Der ist Direktor der Abteilung Migration, Integration, Transnationalisierung im Wissenschaftszentrum für Sozialforschung in Berlin.und veröffentlichte vor drei Jahren eine Studie, aus der hervorgeht, daß die Mehrheit der Muslime davon ausgeht, daß der Staat Koran und Hadith untergeordnet ist. lslamischer religiöser Fundamentalismus, heißt es weiter, sei unter Europas Muslimen und auch in Deutschland weit verbreitet. Zwei Drittel der Muslime hielten religiöse Gesetze für wichtiger als die Gesetze des Landes, in dem sie lebten. Drei Viertel von ihnen fänden, es gebe nur eine mögliche Auslegung des Koran.

Weniger interessant als diese Ergebnisse ist die Tatsache, daß Koopmanns‘ Studie über Jahre von den Medien „übersehen“ wurde. Der FAZ-Beitrag durchbrach diese Omerta, das Schweigegelübde der Mafia. Hier handelt es sich offenbar um eine Form des Stockholm-Syndroms. Wir identifizieren uns klammheimlich mit den Anliegen der Täter, um letztendlich ihrer berechtigten Rache zu entgehen. Indem wir Koopmanns totschweigen, tragen wir unsere Schuld ein wenig ab. Denn etwas wird schon dran sein, wenn die Muslime klagen, sie würden vom westlichen Imperialismus verfolgt und gedemütigt. Unsere Menschen- und Frauenrechte sind bei Lichte besehen auch nur eine subtile Form des Imperialismus. Wenn sie sich in „Köln“ an den westlichen Männern rächen, indem sie ihre Frauen schänden, zahlen sie es nur denen heim, die sie lange genug unterdrückt haben: Ungeheuer befriedigend ist es, dabeizusein, wenn die westlichen Männer ihre Frauen nicht schützen könne, weil sie keine Eier haben. „Köln“ war unser Sieg wie es 9/11 war.

Wie hilflos wirkt es da, wenn Koopmanns „eine Revolution des Denkens innerhalb der islamischen Welt“ fordert und gleichzeitig einbekennt, daß es die solange nicht geben wird, „wie die Verneinungsthese des ‚Es hat mit dem Islam nichts zu tun‘ und die Kultivierung der muslimischen Opferrolle die Debatte über Radikalisierung, Verfolgung und Gewalt dominieren. Nur wenn sich ein Bewußtsein dafür herausbildet, daß die Wurzeln des Problems im Mainstream des gegenwärtigen Islams liegen, ist eine Besserung möglich.“

Aber wer sind wir denn in Europa und der westlichen Welt, den über eine Milliarde Muslimen eine „Reformation“ zu empfehlen – wie Koopmanns es tut! Sie werden sich hüten und ihr Ziel, den Erdkreis Allah letztlich zu unterwerfen, nicht aus den Augen verlieren – denn das Ziel isr ein  hehres: Die Ungläubigen vor den Qualen der Hölle zu bewahren.

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