Die Kultur in der Kultur

Deutsche Gerichte sind sich nicht sicher, ob die in Ländern der muslimischen Kultur geschlossene Kinderehen, zu denen minderjährige Mädchen auch noch in den Flüchtlingslagern gezwungen werden, oder andererseits Mehrfachehen (Harems mit maximal vier Frauen) – ob solche Scharia-gemäße Ehen in Deutschland anzuerkennen sind. Die Rechtslage scheint konfus. Der Justizminister erklärt jetzt – und wir wundern uns – daß unser geltendes Recht, das Mehrfach- und Kinderehen verbietet, zu gelten habe auch für Migranten aus dem Scharia-Raum. Wir vermuten, daß der Minister gezögert hat, diese Trivialität kundzutun, weil ja das Kanzlerinnenwort im Raum steht: Der Islam gehört zu Deutschland. Daran hatte wohl der ehemalige Bundespräsident wie auch die vielbeschäftigte Kanzlerin, die etwas für den Völkerfrieden tun wollte, nicht gedacht, als sie das große Wort gelassen aussprach – daß Islam Kinder- und  Vielehe auch ist neben Steinigen und Handabhacken. Letzteres, setzte sie wohl voraus, sei von den in Deutschland lebenden Muslimen nicht zu erwarten, und die paar Ehrenmorde seien bedauerliche Einzelfälle. Mögen sie es sein. Kinderehen und Polygynie (Ehen mit mehreren Frauen) sind es nicht. Sie werden in Deutschland von Muslimen gelebt, die zu Deutschland gehören.

Der Minister und vielleicht auch seine Chefin erkennen unterdessen einen Widerspruch zwischen westlichen Grundwerten und Kulturformen einerseits und Lebensgewohnheiten der Zuwanderer andererseits. Sie haben sich vorher offenbar nie gefragt, ob diese Lebensgewohnheiten nicht nur vom Koran vorgeschrieben oder zugelassen werden, sondern daß sie einem tieferen Verständnis der Gläubigen von der natürlichen Ordnung einer gottgewollten, „natürlichen“ Gesellschaft entsprechen – also mehr sind als reiner Buchstabe. Diesem Verständnis zufolge sind weibliche Menschen solche, die einem männlichen Menschen gehören: Vätern, Brüdern, Onkeln, ja sogar Söhnen. Man kann sie besitzen und muß sie behüten wie Häuser oder Äcker, um sie zu bewohnen oder zu pflügen.

Frauen, schon Kinder, sind im Islam von Anfang an Objekte, nicht nur männlichen Herrschaftsstrebens, sondern männlicher Lust. Kleine Mädchen, denen man Kopftücher umbindet, werden so schon indirekt sexualisiert, denn das Kopftuch soll eigentlich die Geschlechtsreife symbolisieren. Mohammed herrschte über einen zwölfköpfigen Harem. Das Recht zu solcher Abweichung von den „normalen“ vier Frauen hatte ihm Allah qua Offenbarung zugestanden. Auch Kinder wie Aischa (9) durfte er penetrieren, indem er ihnen kurzerhand die Kindheit absprach. Von alldem wissen anscheinend weder unsere Richter Genaueres und unsere Politiker erst recht nicht – und wenn sie es wüßten, hielten sie es für alte Geschichten ohne Relevanz. Die Gebetsmühlen-Empfehlung, man solle sich mit dem Islam beschäftigen, ehe man Kritik übe, sei an dieser Stelle zurückgegeben. Sie ist wohlfeil. Vielmehr ist die Ahnungslosigkeit sowohl der Juristen wie der Politikerkaste, vielleicht der Überarbeitung geschuldet, erschreckend groß. Nur so sind die Sprüche über den zu Deutschland gehörenden Islam, wenn sie nicht das Volk einfach irreführen sollen, nachzuvollziehen.

Nein – unsere Politiker und Teile unserer Medien „belügen“ uns nicht. Sie wissen es nicht besser. Sie halten den Islam für eine Religion wie das Christentum, nur für ein bißchen anders, zurückgeblieben eben. Sie haben nicht gelernt zu verstehen, daß die „kulturelle Haut“, von der der DREYZACK mehrfach schrieb (Die kulturelle Haut), nicht einfach abzustreifen ist. Sie bleibt für lange Bestandteil einer parallelen Kultur und Gesellschaft, und ihre Opfer sind wieder die in Europa nach langen Kämpfen halbwegs befreiten Mädchen und Frauen.

 

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Eine Antwort zu Die Kultur in der Kultur

  1. Kinderschützer schreibt:

    ich bin sprachlos, dass mittlerweile in Deutschland Kinderehen anerkannt werden. Wo leben wir eigentlich? Unfassbar!

    Gefällt mir

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