Häschen in der Grube

Die Europameisterschaft hat begonnen. Wir ducken uns mit angelegten Löffeln in der Mulde unserer Angst und hoffen. Wir wissen, daß es gegen den Glauben als Mord-Motiv weder Argumente noch Handlungsoptionen gibt. Wer aber geschichtsbewußt und verständnisvoll auf die Demütigungen und entsprechend notwendigen Reaktionen unserer muslimischen Vettern blickt, versteht, daß ihre mutigen Vorhuten (IS, Al Kaida u.a.) nach den Pariser und Brüsseler Vorspielen jetzt die große Oper in Gang setzen müssen. Wir glauben ihnen zwar nicht, daß das mit ihrer Religion nichts zu tun hat, daß wir aber ihre Motive dennoch verstehen, geben wir klammheimlich zu. Sie waren immer die Opfer. Jetzt müssen wir (oder  wenigstens unsere Frauen) es werden. So verstehen wir auch die Kölner Silvesternacht, und das beruhigt uns einigermaßen, denn Verstehen heißt bekanntlich Verzeihen..

Kürzlich wurde von einem deutschen Gericht die Migranten-Ehe mit einer Vierzehnjährigen, in Syrien geschlossen, in Deutschland für rechtens erklärt. In Syrien war das aufgrund des Vorbilds des Propheten, der eine Neunjährige (Aisha)  penetrierte , nachdem er sie als Sechsjährige geheiratet hatte, mehr als legitim. Es war nachgerade vorbildlich. Neunjährige gelten seitdem (etwa für den IS)  als geschlechtsreif. Da sind unsere Gerichte lernfähig. Sie entwickeln sich zu kulturtoleranten Institutionen, die fähig sind, kulturelle Differenzen (etwa hinsichtlich der Geschlechtsreife und der Glaubenstreue) wahrzunehmen und zu würdigen. Unsere schambesetzte Geschichte versetzt uns weiterhin sogar in die Lage, die kulturelle Notwendigkeit der Totalverhüllung weiblicher Körper und Gesichter als identitätsversichernd zuzugestehen. Um die Motive für solche Offenheit zu finden, braucht es aber nicht allein den Hinweis auf den Nazi-Rassismus. Es steckt in solchen Auslieferungen der muslimischen Frauen hierzulande an ihre glaubensbrüderlichen Verächter (Väter, Ehemänner etc.) die uneingestandene Einsicht, dies entspräche einer natürlichen Gottes-Ordnung. Patriarchalische Strukturen überwölben hier wie überall immer noch die kleinen Unterschiede. Alle Päderasten haben in Mohammed ihren hochkarätigen Stammvater. Auch die katholischen. Alle Männer, die den Acker ihrer Frauen nach Lust und Laune pflügen wollen (eheliche Vergewaltiger), empfinden den Koran als stimulierend. Sogar zuschlagen im Falle von Renitenz dürfen sie, ohne sich beim Jüngsten Gericht rechtfertigen zu müssen. Das ist besser als Beichte.

Die westlichen Gesellschaften sind unterdessen, dies scheint der an dieser Stelle schon vielfach erwähnte Houellebecq-Roman „Unterwerfung“ nahezulegen, auf dem Weg, sich die Regeln einer gottgefälligen Ordnung (vor allem Geschlechterordnung) wieder unterzuordnen, nachdem sie dies über ein Jahrtausend lang praktiziert hatten. In die Dialektik der Aufklärung scheint ein mechanisch-zwanghaftes Element eingetreten zu sein: die Scharia. Sie wird letztendlich alle Dialektik außer Kraft setzen.

Hinweis: Der Autor ist sich des im wörtlichen Sinne islamophoben Charakters seines Beitrags bewußt, bittet dennoch den Leser, gerade diesen Aspekt der Satire ernstzunehmen  Denn die Gläubigen aller Länder vereinigen sich gerade

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Eine Antwort zu Häschen in der Grube

  1. Carl Valentin schreibt:

    Die Ironie gefällt mir sehr. Das gibt der ganzen Sache eine sehr schöne bitterböse Note und eine gewisse Leichtigkeit. Sehr schön!

    Gefällt mir

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