Der Himmel über Düsseldorf

Einhundertvierundvierzig Jungfrauen hockten schon in einer Wolke über Düsseldorf, um die beiden Jungs mit den Sprengstoffgürteln zu empfangen. Und für die kollateralen Toten des Kommandos hielten sich weitere bereit. Wir, die Ungläubigen, die Kufr, waren zunächst erleichtert und sitzen jetzt hier und warten auf das offensichtlich Unvermeidliche. Die Jungfrauen warten auch. Der Einsatz muß – er wird kommen. Und wir haben immer noch nicht begriffen, daß die Leute keine Mörder sind, auch keine Verrückten, sondern einfach unter Priapismus leidende sehr gläubige junge Männer, die in den Himmel wollen. Der Weg in den Himmel ist für sie der einzige Weg zu den Frauen. Dort müssen sie nicht befürchten, von ungläubigen Richtern wegen Handy-Diebstahls zu Bewährungsstrafen verurteilt zu werden, nur weil sie etwa in Köln einen ganz harmlosen Weg zu Frauen versucht haben. Deutsche Richter, deutsche Journalisten, deutsche Politiker wollen nicht begreifen, daß wir es mit dem mörderischen Jenseitsglauben (fast) aller Religionen zu tun haben, allerdings hier mit einer aparten Variante eines Gottes, der seinen Märtyrern im Paradies einen ewigen Priapismus ohne Schmerzen verspricht. 

Der Islam ist von den abrahamitischen Religionen die einzige, die sich ganz und gar dem leiblichen Wohl des männlichen Teils der Menschheit verschrieben hat, ja als quasi Allheilmittel für männliches Seelenleid Frauen schuf als pflügbare Äcker und befruchtbare Saatfelder. Die westlichen theologischen und philosophischen Eliten scheinen nicht bereit, den jenseitsgläubigen Wahn in Zweifel zu ziehen und sich dem Tabu entgegenzustellen, das die gläubige Welt global beherrscht. Ohne Glaube an irgendein vermutetes Jenseits (fast) keine Religion, auch keine christliche. Paulus etwa behauptet im 2. Korintherbrief (12,2), er kenne jemand, „einen Diener Christi, der vor vierzehn Jahren bis in den dritten Himmel entrückt wurde; ich weiß allerdings nicht, ob es mit dem Leib oder ohne den Leib geschah.“ Gut, wir werden uns, in welchem Himmels-Stockwerk auch immer, überraschen lassen. Für Christen, auch wenn Löwen sie fraßen, gibt es allerdings keine Jungfrauen. Juden und Muslime kennen immerhin siebenstöckige Himmel, ob mit Fahrstuhl ist nicht überliefert. Lachen kann man auch nicht darüber angesichts der potentiellen Märtyrer, von denen ein deutscher kürzlich die Gewißheit kundtat, der Märtyrertod sei das größtdenkbare Geschenk Allahs an einen Menschen.

Wenn wir diesen Glauben als Glauben nicht ernst nehmen, sondern als Psychose oder Pervertierung einer Hochreligion durch einige vom rechten Weg Abgekommene diskreditieren, werden wir keine erfolgreichen Gegenstrategien entwickeln können. Die Märtyrer sind unter uns, und sie begreifen sich nicht als Mörder, die Allah nicht dulden würde. Im Gegenteil: sie sind vom Selbstverständnis her eine Elite, und dieses Elitebewußtsein verschafft ihnen tausende Proselyten. Deren selbstmörderische Religiosität kann es im handfesten Konflikt mit einer großen Übermacht religiöser Weicheier, wie sie Europa bewohnen, aufnehmen. Klammheimliche christliche Verbündete, die ihre Gläubige gern mit demselben Todesmut ausgestattet sähen, melden sich immer dann zu Wort, wenn der Islam beleidigt wird.  Sie wissen genau, mit wem sie im Schützengraben liegen, wenn es gilt, im Kampf gegen die Gottlosen zu obsiegen.

 

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2 Antworten zu Der Himmel über Düsseldorf

  1. Ex-Muslim schreibt:

    Wenn die Herren Märtyrer wüssten, dass das rein technische Vergnügen im Beischlaf mit einer Jungfrau von überschaubarer Dauer und Sinngebung ist, so wäre deren Drang nach Dauererrektion und permanent sich wiederherstellenden Hymen geringer. Eine einzige Gangbang im Jenseits. Kein Gespräch, keine Beziehung nur Rammeln. So steht es geschrieben. Klug ausgedacht vom Feldherren Mohamed als Motivation für seine Soldaten den Tod freudig zu empfangen, wenn sie als Märtyrer im Kampf gegen die Ungläubigen fallen. Man muss sich selbstcals Atheist fremdschämen angesichts soviel Dummheit.

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  2. neptun16 schreibt:

    Dummheit und dafür Fremdschämen sind das eine, eher Spaßige an der Sache. Daß die sexdurchtränkte Infantilisierung vieler männlicher Muslime einhergeht mit Gewalt- und Tötungsorgien das andere. Der Islam darf nicht als „zu Deutschland“ gehörende Religion verharmlost werden, als bestünde er aus Gebetsroutinen, fröhlichem Fastenbrechen und Reisen nach Mekka. Er ist – da hat die AfD schon recht – ein politisches System mit Weltherrschafts-Anspruch. Das Lachen über die Dummheit der Jungfrauen-Beschläfer müßte einem im Hals stecken bleiben angesichts der Sprengstoffgürtel, die den Treibstoff enthalten, mit dem die Paradies-Reise angetreten wird. Die Mischung aus Herrschaftsanspruch, pervertierter Sexualität, Frauenverachtung und systematisch betriebener Unterdrückung des selbständigen Denkens macht den Islam als Massenbewegung zur gefährlichsten Krankheit der gegenwärtigen Menschheit. Verkünder eines „europäischen Islam“ wir Bassam Tibi und Mouhanad Khourchide betreiben Gebetsmühlen, indem sie verzweifelt eine zeitgemäße Lesart des Koran fordern. Dafür werden sie von den Rechtgläubigen verfolgt. Wer sich konsequent abwendet wie Ayaan Hirsi Ali, muß täglich um sein Leben fürchten. Wer eine Religion als zu Deutschland gehörig erklärt, die Fatwas mit Tötungsbefehl ausspricht, hat nicht ansatzweise begriffen, worum es im Islam geht. Je näher man ihm kommt, um so furchterregender erscheint er. Nicht die Unkenntnis dieser Religion erzeugt die Angst – im Gegenteil.

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