Gene des Neandertalers

In Köln standen jetzt die ersten „Männer nordafrikanischer Herkunft“ vor Gericht. Keinem konnte bis jetzt ein sexueller Übergriff in der Silvesternacht „nachgewiesen“ werden. Wie auch? Das Hornberger Schießen war angesagt.

Im islamischen Geschlechterbild zeigt sich ein elementarer Unterschied zum christlichen – zumindest theologisch gesehen. Lt. Genesis 1 schuf Gott den Menschen als Mann und Frau sowie als sein Ebenbild. In Genesis 2 wird bekanntlich die Geschichte von der Rippe erzählt. Eher an diese, wenn auch zunächst ohne Rippe, knüpft Mohammed an (in Sure 2, 30-35) : Allah schafft Adam nicht als Ebenbild, sondern als seinen Statthalter auf Erden, zum Ärger der Engel, die sich vor Adam niederwerfen sollen. Ganz en passant ist bei Eintritt in „den Garten“ plötzlich „ein Weib“ ohne Namen anwesend. Beide, nicht das Weib allein, werden vom Teufel verführt, müssen den Garten verlassen, aber sie beflecken, anders als bei den Christen, ihre Nachkommen nicht mit der „Erbsünde“.  Alles kann wieder gut werden. Man(n) muß nur nach den Gesetzen des Islam leben. Dazu gehört nicht, daß man ungläubige halbnackte Huren nicht bespringen darf. Das läßt auf ein Menschenbild schließen, besser ein Männerbild, wonach der Mann nicht ein Ebenbild Gottes ist, sondern die Fortsetzung des Affen mit anderen Mitteln – im Grunde ein triebgesteuertes Tier; eine Art Ganzkörperpenis, vor dem sich die Frau nur verbergen kann, wenn sie nicht Opfer werden will.

Ohne sich darüber Rechenschaft abzulegen,begeben sich die Muslime bei ihrer theologischen Definition des Mannes in die Nähe der Evolutionstheorie. Der zufolge haben Mensch und Affe einen gemeinsamen Vorfahren. Mit dem christlichen Ebenbild Gottes ist das nicht zu vereinbaren, wohl aber mit dem islamischen, zumindest was den Mann betrifft.  Er kann seinen Trieb nicht beherrschen. Im Paradies läuft er mit ständig aufgerichtetem Glied umher. Freud würde sagen, Triebunterdrückung im Diesseits kann schwerwiegende Folgen haben, schädliche auch. Mohammed war nüchterner Pragmatiker, Menschenkenner auch, darf man schließen. Allah schuf „das Weib“, damit es der Mann wie „einen Acker“ pflüge, sofern es ihn überkommt. Dann blieben vielleicht neurotische Erkrankungen aus, und das Paradies blieb als Trost für die, die auf Erden nicht zum Stich kamen. Der DREYZACK  liebt das koranische Bild vom „Acker“ oder „Saatfeld“, weil hier der Mann Mohammed mit kindlicher Offenheit auch sein Selbstbild und das vieler muslimischer Männer bis heute preisgibt. Dieses Bild ist eben keine hämische Zuschreibung durch die Ungläubigen.

Die Religionsphilosophie hat sich unterdessen mit anderen Wissenschaften vom Menschen verbündet, um etwa der Biologie der Religionsentstehung auf die Spur zu kommen, Religion als Produkt evolutionärer Prozesse zu begreifen. Evolution probiert viel aus, manches wird verworfen, aber mit der Religion, die im Hirn des Menschen, zuerst wohl beim Neandertaler und beim frühen Homo sapiens entstand, war ihr offenbar ein Wurf gelungen. Das Zusammenleben der Menschen konnte sinnvoll geordnet, die Angst vor dem Tod gebannt, die Kontingenz (Sinnleere) des Lebens durch „Sinnhaftigkeit“ ersetzt, die Triebsphäre gedämpft werden. So wie „Gott“ den Menschen nach seinem Bilde geformt hatte, war nun für das wissenschaftliche Denken ersichtlich, daß es genau andersherum gekommen war. Seit Feuerbach ein alter Hut, womit aber nichts gegen den Sinn von Religion gesagt ist. Wenn allerdings eine Aufgabe des Gehirns darin besteht, Leben (eigenes) zu schützen, Gefahren abzuwehren, dann zeigt sich etwa im Phänomen des Selbstmordattentäters, des Märtyrers überhaupt, des Menschenopfers der Azteken, auch des Abraham-Opfers, daß etwas schiefgelaufen ist. Die Evolutionsforscher sagen, daß, was Religion betrifft, „die Gehirne teilweise nicht vernünftig reagieren“ (Ina Wunn). Das Wort „Pervertierung“ wäre wohl angemessen.

Religon hat unterdessen die Potenz zur Selbstvernichtung der Spezies.

 

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