Pornographischer Islamismus

Der algerische Autor Kamel Daoud steht derzeit vor einem Tribunal französischer Wissenschaftler und Philosophen, die ihn anklagen, einer Art westlichem Kulturimperialismus zu frönen und der islamischen Welt die westlichen Normen und Werte wie Gleichheit der Geschlechter „paternalistisch“ aufzwingen zu wollen. Wir kennen aus Deutschland diese Frontbildung zwischen „kulturellem Rassismus“ auf der einen Seite und auf der anderen „Solidarität mit vom Imperialismus marginalisierten Kulturen“. Letztere müßten etwa darunter leiden, nach „Köln“ für die Frauenverachtung der gesamten männlichen Erdbevölkerung allein verantwortlich gemacht zu werden.

Die Haltung der „kulturellen Rassisten“ wie Daoud wird gerne pathologisiert mit dem Begriff „Islamophobie“, auch wenn in diesem Fall der Islamophobe Algerier ist, was wohl den Schluß zuläßt, daß er seine Kultur von innen  besser beurteilen kann als grün-linke PolitikerInnen und Hashtag-Feministinnen hierzulande, denen die Kölner Ereignisse die ganze Willkommenskultur versaut haben.

Was hat Daoud verbrochen? Er spricht vom „sexuellen Elend“ der arabischen Welt. In den „Ländern Allahs“ (die gehen weit über Arabien hinaus) herrsche ein krankes Verhältnis zur Frau und zum Begehren. Das müsse wissen, wer bei der Bewertung der Kölner Silvesternacht der Naivität entkommen wolle. (Dazu ist anzumerken, daß allzu viele ihr nicht entkommen sind, wie auch der Vorzeige-Muslim Navid Kermani, der wieder einmal  das uralte Mantra von der „Unschuld der Religion“ zum besten gab. Verurteilenswerte Handlungen von Muslimen seien „nicht immer“ auf ihren Glauben zurückzuführen, meint Kermani. Ob „immer“ oder „nicht immer“ steht aber gar nicht zur Debatte.) Auszugehen ist von einer kulturellen Prägung, in der, wie Daoud feststellt, „das Verhältnis zu Gott und zur Frau eine wichtige Rolle spielt“. Das für die westliche Moderne so fundamentale Verhältnis zur Frau werde zumindest dem Durchschnittsmann unter den Flüchtlingen unverständlich bleiben. Die Frauen- und Sexualfeindlichkeit der islamischen Kulturen machen in vielen Fällen aus lebenden jungen Männern Zombies oder Selbstmordattentäter. Deren Phantasien, deren „inneres sexuelles Leben“ ist bestimmt von wahnhaften Jenseitsbildern, von Bordellen, die Allah immer wieder auffüllt mit jungfräulichen Beischläferinnen. Daoud spricht von einem „pornographischen Islamismus“.

Wer den begreift, findet auch Zugang zur Frage, was junge Männer aus Europa zum IS treibt: der gehemmte Trieb. Weniger die „Religion“ als ein Verhältnis zu Gott und zu ethischen Werten. Aber dieser Gott hat Frauen als minderwertig gebrandmarkt, das diesseitige Leben als wertlos gekennzeichnet, die sexuelle Lust auf Erden für Unverheiratete streng verboten, dafür die mit Sklavinnen erlaubt. Der IS bietet Schnell-Ehen für Kämpfer an und Sklavinnen in Gestalt von Frauen besiegter Völker wie der Jesiden. Der IS repräsentiert einen überaus authentischen Islam, der im Zynismus seiner Frauenversteigerungen seinen krassesten Ausdruck findet. So versteigerte einst auch Mohammed als Sklavinnen die Frauen und Töchter der massakrierten jüdischen Männer von Medina.

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