Islamophobisches 2

„Islamophobie“ meint und beschreibt als Begriff nichts Konkretes, sondern versucht als Kampfbegriff im Verein mit „Rassismus“ und unterstützt von „Generalverdacht“ Kritiker des Islam (als kulturelles Phänomen und als Ideologie) als blind, krank, verhetzt, rechtsradikal, intolerant auszugrenzen aus der Gemeinschaft „anständiger Menschen“. Eine Phobie ist eine krankhaft übertriebene Angst-Reaktion auf eine vermeintliche Gefahr, eine neurotische Form von Gefahrenabwehr, wobei es die Gefahr gar nicht oder nur in geringstem Umfang gibt. Islamophobie wäre also ein solche, völlig unbegründete und auf innere Konflikte des Phobikers zurückzuführende Neurose. Sie habe „mit dem Islam überhaupt nichts zu tun“. Der Islam sei eine Religion wie jede andere, eine des Friedens und Erbarmens, und gehöre inzwischen zu Deutschland. Er bedeute keine Gefahr und verursache bei anständigen Menschen auch keine Angst. Bei Pegidisten schon.

Der „Islam“ ist das eine. Die „Muslime“ etwas anderes. Die Überlieferung (Koran, Hadithe, Rechtsprechung) ist das eine. Der aktuelle „Volksislam“ in seinen unendlichen Verzweigungen etwas anderes. Der „Islamische Staat“ etwa ist eine sehr erfolgreiche Form eines populären Islam, eine radikalisierte Variante der Muslimbrüder, die während des Arabischen Frühlings in Ägypten durch demokratische Wahlen an die Macht kamen. Die Folgen sind bekannt: eine neue säkulare Diktatur, die eine religiöse der Muslimbrüder verhindern sollte. Pest oder Cholera. Ägypten entschied sich für Cholera.

Die Debatte über eine Berechtigung einer Angst vor dem Islam hat bisher einen Aspekt ausgeblendet: daß er wie die Vorgänger-Monotheismen Judentum und Christentum das mythische Genesis-Bild von der Hierarchie der Geschlechter nicht nur übernahm, sondern bis heute beibehielt und steigerte. Die Erniedrigung der Frau zum irdischen wie himmlischen Lustobjekt, die Definition des Paradieses als von jungfräulichen Huren bevölkertes Bordell , worin die Freier mit einer permanenten Erektion von Allah persönlich ausgestattet werden, vergiftet heute die Hirne und Genitalien junger, von aller legalen Sexualität abgehaltenen Männer in der Hochzeit ihrer Potenz. Nur diese Männer sind es, nicht die muslimischen Frauen und Kinder, deren so ins Unerträgliche gesteigertes Aggressionspotential sowohl Integration wie Konfliktlösungsmöglichkeiten in Zukunft in Frage stellen. Die mit ihnen geflüchteten Frauen ihrer eigenen Kultur sind ihre nächsten und ergo beschützenswerten Opfer. Sie waren Opfer in ihren Herkunftsländern und sollten hier die Freiheit und Anerkennung ihrer Würde erfahren, die sie verdienen. Dann könnten sie vielleicht auch ihre Söhne in einem Geist erziehen, der die Fortsetzung einer unmenschlichen Tradition des Steinigens und Kopfabschneidens, der Erbarmungslosigkeit der Prügelstrafen und des Hasses auf Ungläubige verhindert. Dies wäre dann eine gelinde Annäherung an den ursprünglichen Geist des Islam, an Allah, den Allerbarmer – wie sie behaupten, daß er es sei.

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