Barmherzige Hirnwaschung

Alles fing an mit der Großmut von Christian Wulff, der nicht nur den in Deutschland lebenden Muslimen, sondern gleich der Religion Islam selbst Asyl verschaffte. Heute zeigt sich, daß er mit dieser Geste der ausgebreiteten Arme vor allem seine Ahnungslosigkeit, was den Islam betrifft, preisgab. Schlimmer noch war, daß die Pfarrerstochter als barmherzige Christin den Spruch nachbetete, den niemand verstehen konnte, weil niemand wußte und auch nicht wissen konnte, was „der Islam“ eigentlich sei. (Mit dieser Frage wird sich der DREYZACK noch ausführlicher befassen). Der Denkfehler aufgrund elementarer Ignoranz besteht darin, daß Islam zu Muslimen sich verhält wie Christentum zu Christen – eine Religion also sei, wir wir sie im westlichen Europa auch seit der Säkularisierung praktizieren, also ein nicht sehr wichtiger Bestandteil unseres privaten Lebens. Wenn überhaupt.

Nun ist ein frommer Muslim ganz anders durcherrscht von seiner Religion, die seinen Alltag nachgerade taktiert (Gebetszeiten, Speiseregeln, Kleidung etc.) , die ihn fast jeglicher Autonomie beraubt und ihn im quasi infantilen Zustand der Unmündigkeit festnagelt, sofern er wirklich „fromm“ ist. Auf Erden kann er machen was er will, auch deutschen Mädchen (muslimisch: Huren) , die ihn nicht dazu eingeladen haben, den Finger in die Vagina stecken – wenn er nur die fünf Säulen des Islam respektiert. Allah ist barmherzig. Eine solche Religionspraxis, für die „Gott“ der alleinige Gesetzgeber ist, ist mit einer säkularisierten modernen demokratischen Gesellschaft unvereinbar. Alle Versuche, einen „europäischen Islam“ à la Kermani zu installieren, der mit der modernen Welt kompatibel und nicht auch politisch wäre, sind bisher gescheitert. Es wäre dann auch kein Islam mehr.

Nun hat auf dieser Basis erschütternder Kenntnislosigkeit und getrieben von einem rührenden Samaritertum die Pfarrerstochter jenes berühmte Mantra in die Welt gesetzt, von dem sie ohne enormen Gesichtsverlust nicht mehr loskommt: „Wir schaffen das.“ Etabliert wurde zur Freude vieler, die nun auch ihr eigenes Samaritertum entdeckten nach all den Greueln, die die Großväter begangen hatten, die selfie-gestützte „Willkommenskultur“. Ein Fortschritt an Menschlichkeit, wie ihn das früher von allen Nachbarn gefürchtete Deutschland noch nie erlebt hatte. Dieser Fortschritt durfte um keinen Preis, auch nicht um den der Wahrheit, aufgegeben werden. Die große Hirnwäsche begann. Alle beteten nach: „Die Muslime/Flüchtlinge dürfen nicht unter Generalverdacht gestellt werden“ („Generalverdacht“ hat das Zeug zum Unwort des Jahres). Wer solchen Verdacht (es ist ja nur ein „Verdacht“) äußert, ist ein gefährlicher Populist und rechter Rattenfänger. Als Julia Klöckner, eine der wenigen, die sich nicht hirnwaschen ließen, die muslimische Sitte monierte, einer Frau außerhalb der  Familie nicht die Hand zu geben (das ist in islamischer Sicht schon eine sexuelle Handlung), wurde sie sofort von der grünen Pastorin Göring-Eckardt angebellt: solche Äußerungen zielten darauf, „Generalverdacht“ und Ressentiment zu schüren. Eifrig und im Kollektiv kamen die anderen Grünen ihrer Verpflichtung nach, sich an der barmherzigen Hirnwaschung zu beteiligen.

Erfolgreich gewaschen wurde offenbar auch jener Kölner Polizist, der die Herkunft der zu Silvester „sexuelles Amüsement“ (Selbstbekenntnis eines Asylanten) suchenden ausgehungerten jungen Männer in seinem Bericht über die Schreckensnacht nicht preisgeben wollte. Dies sei politisch nicht opportun.  (Ähnlich verhielt sich die sowjetische Regierung zunächst anläßlich der Katastrophe von Tschernobyl, die sich dann doch nicht verheimlichen ließ). Dieses Übermaß an duckmäuserischer Angepaßtheit verdankt sich einem Geist, der ,Produkt der Gehirnwäsche, nur einem autoritären Staat angemessen ist. Lüge wird zur Staatsraison. Das macht Angst. Auf welchem Wege sind wir? Der gutgemeine samariterhafte Ansatz verkehrt sich mit Zutun derer, die gerettet werden sollten, in eine verheerende Schreckensvision vor allem für Frauen. Sie sind die Opfer einer Politik, die das Gute wollte und  – anders als bei Mephisto – das Böse schuf.

 

 

 

 

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