Tahrir am Dom

Wer sich an den sog. „arabischen Frühling“ in Kairo erinnert, wird jene Szenen vor Augen haben, in denen auf dem Tahrir-Platz inmitten der Menschenmasse Frauen, auch Europäerinnen, eingekesselt wurden wie jagdbares Wild, um dann „erlegt“, also vergewaltigt zu werden . Die von „Frühlingsgefühlen“ übermannten Täter gehorchten uralten Ritualen ihrer Kultur. Der Islam trennt die Geschlechter bekanntlich rigoros und erzeugt bei jungen unverheirateten Männer in der Hochzeit ihrer Hormonproduktion einen unerträglichen Überdruck. Der kluge Staat drückt nun, wenn sie diesem Druck nachgeben, beide Augen zu. Vergewaltigung ist ein stillschweigend akzeptiertes Ventil nicht nur in den islamischen Ländern des Nahen Ostens und in Pakistan, sondern bekanntlich auch in Schwarz-Afrika und in Indien.

In Köln drückte der Staat zwar keine Augen zu, aber er rieb sie sich verwundert und ließ die „Gäste“ gewähren. Was sollte man da mit so wenig Polizisten machen?  Man hatte ja auch nicht ahnen können. Tja, und die Frauen hätten ja vorsichtiger sein können oder sich die Ausgehungerten, denen das Sperma schon aus den Ohren troff, auf eine Armlänge vom Leibe halten können. Die männliche Selber-Schuld-Rhetorik wurde sogar, ohne daß sie sich dessen bewußt war, von der Bürgermeisterin übernommen. Zum Glück weiß man inzwischen hierzulande, daß diese Schuldzuweisung an die Opfer nicht mehr hingenommen wird. Also ruderte Frau Reker zurück. Aber der uralte Reflex ggü. einer vergewaltigten Frau, irgendwie habe sie den Täter wohl provoziert, klang noch in ihrem Statement nach.

Der Staat hat zwar seine Bürger, die ihm das Gewaltmonopol überließen, zu schützen, aber offenbar hat er auch die politischen Ambitionen der Parteien zu berücksichtigen – zwar nicht unbedingt, indem er sein Gewaltmonopol nicht einsetzt, aber vielleicht, indem er dessen Versagen zu vertuschen oder zu verharmlosen sucht. Köln war für die Merkel’sche Wir-schaffen-das-Politik der GAU. Die ganze schöne Willkommens-Kultur zerfleddert von den Bewillkommneten selbst. Sie vertrugen keinen Alkohol und nicht den Anblick freier unverschleierter und heiterer rheinischer Weiblichkeit.  Was da mit ihnen durchging, war nichts Verbrecherisches, sondern das uralte, im Katholizismus oder im orthodoxen Judentum auch ansatzweise gelebte, im Islam aber wie eine Blume des Bösen erblühte Bild der Frau als ichloser Gegenstand der Lust. So praktizierte es der Prophet, und so lebt man es im IS nach. Wer kann da von „Schuld“, gar „Verbrechen“ heute lebender junger Muslime mit Recht sprechen? Sie verstehen diese Art Vorhaltungen auch nicht. Einsicht in das Schuldhafte ist ihnen nicht zuzumuten, sagt der Polizeipsychologe Pfeiffer. Frau Merkel habe ihn doch eingeladen, höhnte einer der „Syrer“ gegenüber einem Polizisten; jetzt sei er hier, kann man seine Suada fortspinnen, und die Frauen, die ihm begegneten, seien nach ihrer Kleidung und ihrem Benehmen eindeutig Huren.

Wer immer Verständnis für fremde Kulturen hat, kann da nicht widersprechen. Wir, die ehemaligen und aktuellen Kreuzzügler, sollten uns hüten…

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7 Antworten zu Tahrir am Dom

  1. Kassandra schreibt:

    Der Staat schützt und kümmert sich mitnichten – und Köln und Silvester ist nur die Spitze des Eisbergs ungeahnten und von der Presse und Verwaltungsorganen verheimlichten Ausmaßes.
    Auch bisher schon sind Angriffe auf Frauen von Eingewanderten nicht angegangen worden oder gar verfolgt worden:
    http://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/mitte/20671386_Sexuelle-Uebergriffe-in-der-Silvesternacht-auch-am-Bielefelder-Boulevard.html
    „Frauen sprechen Polizisten an – es passiert nichts
    Die Frauen sprechen direkt vor dem Kino Polizisten auf den widerlichen Vorfall an. „Dort standen bereits zwei andere weinende Mädels, die ebenfalls berichteten, dass sie festgehalten wurden“, so die 23-Jährige. Aber geholfen hätten ihnen die Polizisten nicht. „Eine Anzeige bringe sowieso nichts, haben die Beamten gesagt“, berichtete die Mutter eines weiteren Opfers.“

    Die unten angefügte Kopie des Vereins Refugees welcome aus Bonn war bis 4.1. im Netz zu finden – erst gestern im GA eine Meldung, dass die Übergriffe nun verfolgt würden.
    Wer kann auch nur ansatzweise denken, dass Menschen, die in Ungarn gegen die Sicherheitskräfte Gewalt einsetzten, dann mit Merkels Grenzöffnung „belohnt“ und auch noch von welcomeillussionisten herzlich begrüßt wurden, ihr gewalttätiges Verhalten einfach so verändern?
    Wo sind diese ca. 800.000 gut trainierten und durch ihre smartphones gut vernetzen Männer, die Merkel als ihre Gäste bezeichnet? Und wan wird dieser „flashmop“ sich das nächste Mal zusammenrotten – um sich dann wieder zu nehmen, was ihm gefällt?
    Mir blieb schon ob der Bilder in Budapest das Herz stehen und die Angst begleitet mich seit damals. Einen Asylgrund dieser übergriffigen Merkelschen Gäste kann ich nicht erkennen.

    Schreiben Sie an die Bundeskanzlerin und fordern Sie diese Frau auf, ihre Verantwortung zu tragen, sofort die Grenzen zu schließen und die Sicherheit in unserem Lande wieder herzustellen!
    Zudem sollte uns allen klar sein: Die wirklich Schutzbedürftigen sind die Frauen und Kinder dieser Länder – und eben nicht junge Männer, die davor fliehen, in ihren Ländern dafür aufzustehen und zu kämpfen, dass sich etwas verändert.


    Refugees Welcome Bonn e.V.
    10. November 2015 •
    „Refugees Welcome Bonn e.V. und die Inititative für Flüchtlinge (IfF) möchten hiermit Stellung zu den Vorkommnissen auf der durch uns mit-organisierten Party am 7.11.2015 auf dem Township nehmen. Auf der Party wurden unserer Beobachtung nach, diverse Frauen von Männern belästigt, ungewollt angefasst oder unangebracht angegangen. Dafür möchten wir uns als Mit-Veranstalter in aller Form entschuldigen. Wir haben bereits auf der Party versucht, die Täter zu identifizieren und der Party zu verweisen; zudem haben wir Ansagen gemacht und darum gebeten, dieses Verhalten sofort zu unterlassen. Leider waren wir mit diesen Maßnahmen nicht erfolgreich. Das tut uns sehr leid. Diese Männer werfen mit ihrem Fehlverhalten ein schlechtes Licht auf unsere Organisation und alle Männer sowie männliche Geflüchteten, die auf der Party waren. Dabei spiegelt dieses Fehlverhalten keineswegs die Haltung der Mehrzahl der Geflüchteten wider. Es verleitet jedoch zu einer Verallgemeinerung, der wir uns nicht anschließen wollen. Männer, die nicht wissen, wie sie sich zu benehmen haben und patriarchale Denkweisen, die sich in solchem Fehlverhalten Bahn brechen, gibt es leider in jedem Land und jeder Kultur. Jedoch wollen wir an dieser Stelle nicht verleugnen, dass es kulturelle Unterschiede gibt. Statt jedoch nur despektierlich mit dem Finger auf patriarchale Verhaltensweisen zu zeigen, halten wir es für unser aller Aufgabe, solche Unterschiede in der täglichen Begegnung anzugehen.
    Aus diesem Grund wollen wir uns in Zukunft auch verstärkt auf unseren Partys und sonstigen Veranstaltungen darum bemühen, dass solchen Verhaltensweisen kein Raum gegeben wird. Wir halten es für zentral, dass der Umgang miteinander von gegenseitigem Respekt und dem Gedanken der generellen Gleichwertigkeit aller Menschen geprägt ist. Dazu gehört notwendigerweise, dass bei Annäherungsversuchen ein Nein akzeptiert wird, statt weiterhin zu versuchen, den eigenen Willen einer anderen aufzuzwingen.
    Dafür stehen wir als Gruppen ein. Solches Verhalten wird unsererseits nicht mehr hingenommen werden.“

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  2. Said schreibt:

    Die gesamte Diskussion ist nur schwer auszuhalten. Es berührt tief liegende, archaische Wurzeln des Menschen und führt so schnell zu affektiven und von blinden Flecken geprägten Beiträgen. Kritische Stimmen gegen die Flüchtlingspolitik werden dabei schnell rassistisch oder zumindest stammtischartig konotiert während der Willkommenskultur gerne auch mal hysterisches Verhalten nachgesagt wird. Was steckt also dahinter?

    Der Diskussion würde es eventuell gut tun, über bestehende Tabus (brauchen wir sie?) zu sprechen und zu analysieren, in welchem Kontext sie noch Teil eines sozialen, gesellschaftlich formenden Impetus sind und wo die Grenze zum pathologisch neurotischen Verhalten (überspitzt) liegt. Denken wir an das gesellschaftliche, in Deutschland geschichtsbedingt besonders ausgeprägte Tabu des Rassismus. Dieser ist aus Zeiten der Clan-Bildung und Stammeskämpfe um Nahrung und Werkzeug tief im Rückenmark unausrottbar gespeichert. Auch wenn das Bewusstsein des kultivierten Menschen darüber herrscht, so ist er doch jederzeit aktiv und einsatzfähig.

    Das Tabu darüber dient in der modernen Gesellschaft dazu, unbegründeten Fremdenhass sowie den Generalverdacht, ein jeder Ausländer brächte in gewisser Form Schlechtes in unser Land, zu vermeiden. So ausgelegt halte ich dieses Tabu für sinnvoll und wichtig, in der globalisierten Welt von heute mehr denn je. Hier ziehe ich jedoch auch eine scharfe Grenze zu dem, was erlaub sein muss. Soll heißen: Wenn Araber blonde Frauen sexuell missbrauchen, so sollte man dies nicht nur sagen dürfen, so sollte dies auch so gesagt werden. Alles andere sind Taktiken der Verschleierung und führen lediglich zu Selbstbeweihräucherung in Toleranz und Nächstenliebe.

    Das Problem im öffentlichen Diskurs derzeit ist ein klassischer Dead-Lock: Die Seite, die bis Neujahr noch Appelle an die Menschlichkeit der Politik gerichtet hat, kann nun nicht eingestehen, dass wir unser nationales 9/11 erlebt haben, das alles verändert hat, denn die Rechtsstaatlichkeit war außerhalb der Kriegszeiten nie derart außer Kraft gesetzt. Denn wer nun über seinen Schatten springt, der gibt zugleich auch Schreihälsen wie den Seehofers und Höckes recht, die nur so laut posaunen, weil sie die Komplexität der Thematik offensichtlich nicht erfassen können. Die andere Seite kann nun auch nicht so vehement Grenzen und Abschiebungen verlangen, denn damit stützt sie die vielfach ausgerufene Warnung, rechte Flügel würden die Ereignisse nun für sich nutzen. Zumindest vorerst noch.

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  3. Hubertus Fremerey schreibt:

    Das ist ja alles richtig, trotzdem ist auch das richtig, was der Verfassungsrichter in der ZEIT schreibt, dass diese Art von Anmache und Begrabsche auf jedem Oktoberfest und auf jedem Karneval ueblich ist — von weissen deutschen Maennern, nicht von Moslems. Ich werde den Verdacht nicht los, dass man sogar die Polizei zurueckgehalten hat, um Frau Merkel und Frau Kraft eins auszuwischen. Es gibt in Deutschland ueber 7 Mio muslimische Immigranten, die weitaus meisten verhalten sich voellig korrekt. Und eben das gefaellt manchen Leuten nicht. Es soll der Eindruck erweckt werden, sie seien eine Gefahr fuer blonde deutsche Frauen und man muesse daher die Grenzen dicht machen. Logisch waere allerdings — davon habe ich bisher nichts gelesen — dass die integrierten Moslems in Koeln und anderswo den ahnungslosen Neuzugaengen eins auf die Nase geben, denn gerade die integrierten Moslems haetten ja am meisten unter den Folgen eines Rechtsrucks zu leiden. Fuer mich bleiben AfD und Pegida einfach widerliche Neonazis und sind nicht „besorgte Buerger“. Wir duerfen uns unseren Rechtsstaat nicht von ein paar Verrueckten kaputtmachen lassen. Ich will keinen faschistischen Polizeistaat wie die Ungarn und Polen und Russen ihn offenbar haben wollen.

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    • Kassandra schreibt:

      Ja – es mag richtig sein, dass ein Verfassungsrichter in der ZEIT schreibt. Aber schreibt die ZEIT, wenn man genau liest, wirklich noch etwas Richtiges? Die Kommentare dort widerlegen aufs Rascheste die oft sehr simple Meinung der Journalisten.
      Hier versucht Sie doch schon wieder, Gewalt mit Gewalt und Unrecht mit weiterem Unrecht zu vergleichen. Das ist unmöglich und mir steigt die Galle! Jedes Unrecht, jede Gewalttat ist eine zu viel und jede Frau, der Gewalt angetan wurde, steht mit ihrem Leid alleine.
      http://blogs.faz.net/deus/2016/01/06/sexuelle-gewalt-in-koeln-mit-dem-oktoberfest-kleinreden-3075/

      Hören Sie auf, sich das, was Silvester bei uns geschah, schön zu reden! Und hören Sie auf, sich schützend vor ALLE Gäste Frau Merkels zu stellen!
      Solche Massengewalt von der deutschen Sprache nicht mächtigen Horden, die sich in Grüppchen organisiert haben und nicht zu bändigen sind wie in Köln, Stuttgart, Bielefeld, Hamburg und anderen Städten an Silvester 2016 gabs in Deutschland vor „Merkel Sommermärchen“ noch nicht. Aber es gab sehr wohl Horden von Jungmännern, die in Ungarn randalierten.

      WIR sind erwachsen genug zu unterscheiden zwischen denen, die ihr Gastrecht nutzen und denen, die mit Gewalt auf unsere Freundlichkeit antworten.

      Wenden Sie sich doch an den Rat der Muslime in Deutschland, der zu den Silvesterereignissen nicht, danach aber sehr wohl Stellung bezogen hat. Wie einseitig ist denn so was?
      http://www.tagesschau.de/inland/uebergriffe-koeln-127.html

      Und Ihr, entschuldigen Sie, verrückter Tipp, dass hiesige integrierte Moslems die Neuzugänge domestizieren sollen – wollen Sie wirklich Krieg unter Moslemen auf deutschen Plätzen? Das ist ein wahnwitziger Vorschlag als alles, was PEGIDA und AFD bisher von sich gegeben haben.

      Ich hoffe, dass Sie diese „paar Verrückten“, die dabei sind staatliche Unsicherheit zu erzeugen und in uns Ängste wecken, bei den unzähligen von nicht registrierten sich in Deutschland befindenden weiteren muslimischen testosteron geschwängerten JungMännern verorten – wo auch sonst?
      Und dass Sie Ungarn, Polen und Russland in Verbindung mit Faschismus bringen überlegen Sie sich dann bitte auch noch mal…

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      • Said schreibt:

        Die mahnenden Worte von Ihnen, Hubertus, mögen ihre Berechtigung haben. Die Gefahr, affektgesteuert übertreiben gegenzureagieren, besteht (s. Hollande in Frankreich). Trotzdem halte ich es für falsch, sexuelle Belästigungen am Arbeitsplatz, in der Familie oder auf dem Oktoberfest mit Köln zu vergleich bzw. sogar auf eine Stufe zu stellen. Es gibt nämlich einen eklatanten Unterschied: Soweit wir den vorhandenen Schilderungen glauben dürfen, war es der Polizei auch durch massive Präsenz (150+BPol) nicht möglich, Ordnung herzustellen. Die Täter haben sich durch das Eingreifen der Polizei nicht abschrecken lassen sondern sich wohl überlegen gefühlt und die Beamten gezielt an ihrer Arbeit gehindert.

        Natürlich kann man nicht den Islam allein für die Übergriffe verantwortlich machen. Wie Sie, Kassandra, ganz richtig sagen, spielt die Verrohung durch völkermordende Regime, Kriegeskämpfe und Flucht eine mindestens ebenso wichtige Rolle.

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  4. Kassandra schreibt:

    @Said
    „Wie Sie, Kassandra, ganz richtig sagen, spielt die Verrohung durch völkermordende Regime, Kriegeskämpfe und Flucht eine mindestens ebenso wichtige Rolle.“

    Ich weiß nicht, wo Sie dies aus meinem Kommentar heraus lesen – ich habe das nicht gesagt.

    Wenn hier jemand her kommt, Gastrecht bekommt, unterstützt wird mit Bett, Nahrung, Zuwendung und Geld, das der Deutsche Steuerzahler aufbringt, so hat er sich, egal was ihm auch immer vorher geschehen ist, egal auch, wie er sozialisiert wurde, an die Regeln, die hier gelten, zu halten.

    So einfach ist das.

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  5. Pingback: Pornographischer Islamismus 2 | Dreyzack

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